Es passiert einiges um mich herum, und nicht alles gefällt mir. Vieles fasziniert mich, vieles interessiert mich – und das soll Thema dieses Blogs sein.
14 Oktober 2026
Der Kalte Krieg und seine Folgen
Um die Handlung des dicken Romans kurz zu raffen: Im Jahr 2014 wird ein Agent des Bundesnachrichtendienstes nach Moskau geschickt, um einen Todesfall zu überprüfen. Ein Angehöriger der deutschen Botschaft kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben – doch weil es sich bei diesem Angehörigen um einen erfahrenen Geheimdienstler handelt, gibt es Fragen.
Wie sich schnell herausstellt, war dieser Agent vor allem in den 80er-Jahren aktiv. Es bestehen also Zusammenhänge über Jahrzehnte hinweg – die Zeit des Kalten Krieges wirkt auch im Jahr 2014.
Geschickt stellt der Autor beide Epochen gegenüber. Mal spielt die Handlung im Jahr 2014, mal in den 80er-Jahren; mal steht der Vater des Agenten im Zentrum, dann wieder er selbst. Das ist meist sehr spannend, wenngleich ich mir klarere Zeitangaben – etwa in Form von Überschriften – gewünscht hätte. Manchmal springt die Handlung praktisch auf einer Seite von der einen in die andere Zeit.
Christian von Ditfurth scheint gut recherchiert zu haben; beide Zeiten wirken auf mich sehr glaubhaft. Moskau als Hauptstadt der Sowjetunion und Moskau als Hauptstadt von Russland unterscheiden sich, aber die Geheimdienstleute sind dieselben. Heute kommt einem die ganze Geschichte sehr »alt« vor, und wer die 80er-Jahre nicht miterlebt hat, wird kaum die Kriegsangst jener Tage nachvollziehen können.
Ein spannender Roman ist »Das Moskau-Spiel« allemal – ein Spionage-Thriller der klassischen Art also. Ich las ihn sehr gern. Wer sich mit der sowjetischen Politik der 80er-Jahre (Breschnew, Tschernenko, Andropow, Gorbatschow …) nicht auskennt, wird allerdings nicht alles verstehen, fürchte ich.
13 Oktober 2026
Eine Soiree für einen Preis
Das »Casablanca« ist eine Bar und ein Restaurant in Bockenheim, einem innerstädtischen Teil von Frankfurt, ein wenig versteckt im Hinterhof. Ich war recht früh da, sicherte mir einen Platz am Tisch, stand später aber auch viel an der Theke und unterhielt mich den ganzen Abend über prächtig. Weil die Lautstärke durch immer mehr Menschen immer mehr stieg, musste ich irgendwann – gefühlt – gegen den Lärm im Gastraum anschreien.
Aber seien wir ehrlich: Das levantinische Essen schmeckte mir sehr gut, die Stimmung war hervorragend. Ich unterhielt mich mit Autorinnen und Bloggern, mit Verlagsleuten und Übersetzern. Viele der Anwesenden kannte ich nicht, vor allem bei den »jungen Leuten« wusste ich oft nicht, wen ich vor mir hatte. Aber ich knüpfte eine Reihe von neuen Kontakten und hatte viel Spaß.
Wunderbare Veranstaltung!
12 Oktober 2026
Den Weltenbau im Blick
Ich frage beispielsweise: »Worum geht es denn in deinem Buch?« Und mehrmals begann die Antwort in etwa so: »Meine Welt ist …« Oder auch: »Bei meiner Welt kann man …« Es kam mir vor, als wollten mir die Autorinnen zuerst den komplexen Weltenbau vorstellen, bevor es zur eigentlichen Geschichte ging.
Das finde ich ja gar nicht so interessant. Ich will eher wissen, was die Leute erleben, von denen die Geschichte handelt. Was macht Figur X, wie verhält sich Figur Y, welche Dramen durchlebt Figur Z?
Ich bin sicher, dass die Autorinnen, mit denen ich redete, das auch auf dem Schirm hatten. Sie äußerten es im Gespräch aber nicht an erster Stelle – und das wirft möglicherweise einen Blick auf ihre Prioritäten. (Ohne das jetzt bewerten zu wollen.)
07 Oktober 2026
Eine Stunde am Online-Abend
Aber jetzt: Ich habe endlich selbst damit angefangen, das Video anzuschauen, das Roman Schleifer bei YouTube hochgeladen hat. Etwas mehr als eine Stunde gebe ich allerlei Antworten und rede viel. Ob das interessant ist, kann ich selbst nicht beurteilen – das müssen die Leute sagen, die sich das Video anschauen.
Beim nächsten Mal muss ich mir allerdings überlegen, ob ich die Beleuchtung anders einstelle. Weil das Licht meines Arbeitszimmers quasi hinter meinem Kopf ist, sieht das alles sehr »schattig« aus. Aber man kriegt einen netten Einblick in die Stapel und vollgestopften Regale, die die Wände meines Arbeitszimmers bedecken ...
Wer wissen will, wie es im »Maschinenraum« einer Science-Fiction-Serie zugeht, hat bei diesem Video eine gute Möglichkeit dazu. Finde zumindest ich. Und wer's angucken mag, dem oder der wünsche ich viel Freude dabei ...
06 Oktober 2026
Phantastische Comic-Achterbahnfahrt
Wenn Scott Snyder sich daran macht, einen Comic zu entwickeln, kann man davon ausgehen, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann. Das gilt auch für »Dudley Datson«: Die einzelnen Episoden erschienen in den USA als einzelne Hefte und wurden hierzulande vom Splitter-Verlag als schicker Hardcover-Band veröffentlicht.
Die Hauptfigur ist ein 15 Jahre alter Junge namens Dudley Datson. Sein großer Traum ist, als Erfinder berühmt zu werden. Der Hintergrund hierfür ist aber, dass er seinem schwerkranken Vater mit all seinen Erfindungen helfen will – es geht ihm also nicht um persönliche Bereicherung oder ähnliche eigensinnige Gedankengänge.
Doch Dudley ist alles andere als cool, sondern eher einer von der Sorte, die bei der falschen Gelegenheit stolpern und alles verschütten. Deshalb ist er auch sehr verwundert, als er auf einmal ein mächtiges Gerät besitzt und mit einem sprechenden Hund zu tun hat. Dudley kapiert, dass er in eine Intrige verwickelt ist, die seit Jahrtausenden andauert und in die Erfinder aus allen Jahrhunderten eingebunden sind …
Die Geschichte ist flott erzählt, hat ziemlich viel Action, die sich selbst nicht ernstnimmt, und bringt eine Reihe von coolen Dialogen. Dudley und der sprechende Hund sind ein Team, das erst langsam zusammenwachsen muss; sein Vater und ein schräger Freund spielen im weiteren Geschehen ebenfalls eine Rolle. Die Gegenspieler haben finstere Pläne – wie man das auch von Superhelden-Comics her kennt –, die man aber nicht sooo ernstnehmen kann.
Genial ist das alles nicht: Scott Snyder weiß, wie man eine Geschichte unterhaltsam erzählt, da gibt es nichts zu meckern. Der Weltenbau ist halt ein bisschen schlicht – aber man langweilt sich auf keiner Seite. Die Grafik von Jamal Igle ordnet sich der Geschichte unter: Die Bilder sind gut, berauschen aber nicht.
So entsteht unterm Strich der Eindruck einer gelungenen Science-Fiction-Geschichte, die man mit Vergnügen lesen kann. Für Begeisterung reicht »Dudley Datson« bei mir dann doch nicht ganz aus.
05 Oktober 2026
Wie ich fast ein König wurde ...
Die unglaublich aktiven Leute im Einhorn-Clan hatten, weil es ja darum ging, einen neuen König oder eine neue Königin zu küren, aus der angeblichen Suche eine breit angelegte Geschichte gemacht. Unter anderem konnte man ein Sticker-Album kaufen und mit Aufklebern versehen – das muss ich ja noch machen, fällt mir eben ein! –, und natürlich konnte man für den König oder die Königin »voten«.
Dabei kamen die unglaublichsten und unglaubwürdigsten Kandidaten auf die Liste – darunter auch ich. Ds Foto, das mich zeigt, schmeichelt mir sehr, und die Krone sitzt wie angegossen, Photoshop sei Dank. Ich finde das Bild super, und ich amüsierte mich sehr darüber, als ich es zum ersten Mal sah.
Natürlich wurde ich nicht einmal »fast« ein König. Ich sah mein Bild zudem erst, nachdem ich erfahren hatte, war zur ersten Königin Clanthons wurde. Aber witzig finde ich es immer noch, und deshalb zeige ich es an dieser Stelle.
(Wer hier nichts kapiert hat, soll sich nicht grämen. Man packe es in die Rubrik »obskurer Fantasy-Kram« und lasse mir meine Freude an FOLLOW, Magira und Clanthon.)
02 Oktober 2026
Sherlock im Theater
In den klassischen Geschichten um Sherlock Holmes, den englischen Meisterdetektiv, griff Arthur Conan Doyle auf ungewöhnliche Schauplätze zurück, um seinen Helden ermitteln zu lassen. Autorinnen und Autoren, die heute neue Geschichten zu dieser klassischen Figur entwerfen, nehmen ebenfalls gern originelle Schauplätze – und so wird in dem Hörspiel »Die drei Spiegel« ein Theater zum Schauplatz eines Falls.
Dort zerspringen drei große Spiegel, die man nach exakten Angaben auf der Bühne platziert hat, aber es gibt keine Toten und keine Verletzten. Während die Theaterleitung neue Spiegel in Auftrag gibt, interessiert sich Holmes für diesen Vorgang. Er befürchtet, dass ein Mordanschlag droht, der mit den Spiegeln in Verbindung steht. Seine Ermittlungen gestalten sich als kompliziert: Wie können solche Gerätschaften eigentlich zu einer Mordwaffe werden, und wer ist das potenzielle Opfer?
Das Hörspiel »Die drei Spiegel« wurde von Antares Bottlinger geschrieben und von Dennis Ehrhardt in Szene gesetzt. Ich finde die Umsetzung richtig spannend, auch deshalb, weil ich nicht weiß, was geschehen wird und wie die Geschichte wirklich ausgeht. Als Zuhörer bin dann von den Enthüllungen wirklich überrascht; beim Umsetzen einer originalen »Sherlock Holmes«-Geschichte passiert das eher selten.
Wie es sich für eine Produktion von Zaubermond Audio gehört, sind die Sprecher richtig gut; die Dialoge sind glaubhaft, die Geräusche ergänzen die Szenen. Die Aufnahmen sind ein wenig sparsamer als bei »Dorian Hunter«, die Umsetzung des neuen »Sherlock Holmes«-Stoffes ist dennoch mitreißendgeworden.
Die Reihe »Sherlock Holmes Baker Street« kann ich nur empfehlen. Ich freue mich auf die kommenden Hörspiele!
01 Oktober 2026
Ein Wandbild auf der Südinsel
Aus der Serie »Ein Bild und seine Geschichte«
Spaziert man durch Stockholm, sieht man bemerkenswert wenige Graffiti. Es gibt ein wenig Street Art, beispielsweise immer wieder Bambi-Bilder, aber kaum Graffiti. Dafür überraschte mich das riesige Wandbild umso mehr, das ich unweit der Mosebacketerrassen – ein Aussichtspunkt und Veranstaltungsort auf der südlichen Insel Södermalm – fotografierte.
Das Bild ist riesig, gleich mehrere Stockwerke hoch, aber weil es in einer Seitenstraße liegt, stößt man nicht unbedingt darauf. Ich stand eine Weile davor und bewunderte es, versuchte vor allem, alle Details aufzunehmen und etwaige Anspielungen zu verstehen. Am Ende fand ich's schön und eindrucksvoll zugleich.
(Recherchiert man dazu ein bisschen im Internet, findet man schnell heraus, welche brasilianischen Künstler für das Bild verantwortlich sind und von wann es stammt. Aber irgendwie zerstört so eine Recherche das Staunen in mir, das ich verspüre, als ich vor dem Wandbild stand ...)
30 September 2026
Frankfurt in einer nahen, ziemlich abgedrehten Zukunft
Die Handlung lässt sich kaum in wenigen Sätzen zusammenfassen. Sie wird aus der Sicht von Leuten erzählt, die am Rand der Gesellschaft wohnen und sich mit Drogen und anderem Kram beschäftigen. Der »andere Kram« ist in diesem Fall die Vernetzung; in dieser Zukunft sind Menschen in der Lage, sich mit einem Chip gewissermaßen mit der Stadt selbst zu verkoppeln.
Aiki Mira bleibt stets eng an den Figuren, die durch diese digitalisierte Welt stolpern. Menschen, die einen Chip im Hirn haben, oder ein künstliches Lebewesen, das sich mit den Leuten anfreundet – sie alle sind auf ihre Weise einzigartig und stehen in Kontakt zu Frankfurt am Main. Auf diese Weise entsteht das Porträt einer Stadt, die mit dem heutigen Frankfurt nicht mehr viel gemeinsam hat.
Obwohl in diesem Roman eine Künstliche Intelligenz im Hintergrund tätig ist, die den Alltag in Frankfurt steuert, erfährt man doch mehr vom Leben der einfachen Leute. So wird ein ganz klassischer Imbiss zum Zentrum der Handlung; hier treffen sich die Protagonisten des Romans. Ein schönes Detail dabei ist, dass man in diesem Imbiss vor allem Nahrungsmittel bekommt, die auf Basis von Pilzen erzeugt werden – damit bietet er mehr an »natürlichem« Essen als sonst jemand in Frankfurt.
Dass dummerweise eine junge Frau, die ihr Leben vor allem streunend auf der Straße verbringt, direkt im Imbiss stirbt, bringt die Handlung erst so richtig in Gang. Wie es aussieht, hat sie sich mit etwas infiziert, das mit einer technischen Droge zu tun hat, eine Art Chip, den man sich in die Adern jagen kann.
Aiki Mira hält sich nicht mit den technischen Details der KI auf, die Frankfurt steuert. Man erfährt wenig über die politische Situation in dieser Zukunft, auch das Thema Klimawandel spielt nur am Rande eine Rolle – es ist eben sehr heiß und das die ganze Zeit. Im Zentrum stehen die verschiedenen Charaktere und ihre Blickwinkel.
Das wird vor allem in kurzen und knappen Sätzen gezeigt. Die Dialoge sind schnell, Beschreibungen halten sich in Grenzen. Der Roman ist zwar – so sehe ich das – in der Art des schon klassischen Cyberpunks verfasst, vermeidet aber die teils blumigen Formulierungen der damaligen Autoren William Gibson oder John Shirley: Aiki Miras Sätze sind eher pointiert, gelegentlich sogar schroff, und werden eigentlich nie ausschweifend oder unnötig komplex.
»Denial of Service« wurde von Fischer Tor veröffentlicht – ich empfehle diesen Roman vor allem jenen Leserinnen und Lesern, die einen neuen Blick auf die Zukunft unserer Welt und Mitteleuropas riskieren wollen.
Sprachlich wie inhaltlich ist das Buch speziell, es hat einen eigenen »Sound«, auf den man sich vielleicht erst einmal einlassen muss, der mich aber in seinen Sog gezogen hat. Ich empfehle auf jeden Fall, die Leseprobe auf der Internet-Seite des Verlags anzuschauen.
Das Paperback umfasst 256 Seiten und kostet 18,00 Euro. Man kann es mithilfe der ISBN 978-3-596-71182-6 überall im Buchhandel bestellen. Das E-Book gibt’s für 16,99 Euro.
(Diese Rezension wurde bereits im August auf der Internet-Seite von PERRY RHODAN veröffentlicht. Hier bringe ich sie aus dokumentarischen Gründen.)
29 September 2026
Beeindruckende Graphic Novel in neuer Auflage
Erzählt wird die Geschichte der Freiheitsstatue, die jeder von Bildern her kennt und die sicher eines der wichtigsten Wahrzeichen der Vereinigten Staaten ist. Für Millionen von Menschen, die über New York in das Land einreisten, wurde sie zum Symbol für ihr neues Leben und für die Freiheit. Kaum jemand weiß allerdings, wie die Freiheitsstatue erbaut wurde und warum sie an der Stelle steht, wo man sie heute bewundern kann.
Die Geschichte wird anhand eines Mannes erzählt: Frederic-Auguste Bartholdi ist ein französischer Staatsbürger, der mit viel Energie sein Ziel verfolgt, ein Denkmal für die französisch-amerikanische Freundschaft zu errichten. Anfangs betreibt er dieses Ziel nicht allein, sondern gehört zu einer Gruppe engagierter Franzosen.
Zeitweise scheint er allerdings nur noch allein an seinem großen Projekt zu arbeiten und erleidet zahlreiche Rückschläge. Wegen all der Probleme dauert das Projekt auch deutlich länger als geplant und wird erst zwanzig Jahre nach seinem Beginn fertig.
Wer sich für die Fakten rings um die »Lady Liberty« interessiert, kann diese an den bekannten Stellen im Internet nachlesen. Die hier vorliegende Graphic Novel greift diese Tatsachen auf und verbindet sie mit den Menschen, die den Bau der Freiheitsstatue unterstützten.
Julian Voloj versteht sich darauf, historische Elemente mit den persönlichen Sichtweisen seiner Figuren zu verbinden. Damit macht der Autor eine Epoche erlebbar, so dass man die Ereignisse heute gut nachvollziehen kann.
Die Illustration durch Jörg Hartmann unterstreicht das Ganze; sein Stil ist zurückhaltend und realitätsnah gleichermaßen. Vor allem die historischen Details wirken auf mich sehr stimmig.
Dank der Zusammenarbeit der beiden Comic-Künstler entstand eine Graphic Novel, die vor allem jene Leser ansprechen wird, die sich für historische Themen und künstlerisch überzeugende Bildsprache interessieren.
Nach wie vor ist die Originalausgabe zu erhalten. Die erweiterte Neuausgabe hat ein anderes Titelbild und ergänzende redaktionelle Seiten. Mit Fotos und Skizzen zeigen sie, wie dieser Comic-Band entstanden ist und wie sich sein Erfolg angebahnt hat. Spannend!
(Die Rezension erschien bereits im Juli 2026 auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Serie. Hier wird sie aus dokumentarischen Gründen wiederholt.)
28 September 2026
Eine englische Mutter
Dabei ist sie gar nicht so neu: In Großbritannien wurden die insgesamt drei Staffeln von 2016 bis 2019 gezeigt; in Deutschland kann man sie seit einigen Jahren immer mal wieder bei Arte sehen. Die Folgen sind angenehm kurz, der Humor ist wunderbar, und ich finde die deutsche Synchronisation ansprechend; mein Englisch ist sowieso nicht gut genug, um die Feinheiten britischer Dialoge zu verstehen.
Worum geht's? Die Hauptdarstellerin ist eine 59 Jahre alte Frau, die in einer englischen Vorortsiedlung wohnt und auf einmal Witwe ist. Bei den Versuchen, ihr zu helfen, steht die Verwandtschaft – angefangen bei ihrem Sohn und seiner Freundin – ihr mehr im Weg herum und erweist sich als Ansammlung von dummen und faulen Menschen. Nur ein älterer Nachbar und Freund des verstorbenen Ehemanns steht ihr wirklich zur Seite.
Und so erzählt die Serie in ihren Staffeln, wie die Frau irgendwann einmal 60 wird, wie sie den Tod ihres Mannes überwindet und wie sie langsam wieder die Liebe entdeckt. Die Dialoge sind großartig, der Humor immer eher fein und nie grob, die Figuren auf ihre Art wunderbar gezeichnet.
»Mum« ist unterm Strich positiv: Auch wenn die meisten Leute um sie herum blöd sind, setzt sich die Mutter mit ihrem Charme und ihrer aufmunternden Art irgendwie doch durch und findet ihren Weg zur eigenen Zukunft.
25 September 2026
Ein Fanzine zum Fest
Wie schreibt man vernünftig über ein Fanzine, dessen Inhalt nur Leuten verständlich ist, die sich mit dem Thema auskennen? Ich versuch’s: Dieser Tage flatterte mir die Ausgabe 382 des Fantasy-Fanzines »Hornsignale« ins Haus, für die Zilly Heywood redaktionell verantwortlich zeichnet. Das Heft im A5-Format ist farbig gedruckt und umfasst 44 Seiten, davon viele mit farbigen Fotos.
Der Inhalt beschäftigt sich mit dem Fest der Fantasie, das im August 2026 in Bad Kissingen veranstaltet wurde und bei dem ich mich zwei Tage lang sehen ließ. Die vielen Fotos erlauben einen wunderbaren Eindruck von der Veranstaltung: Sie zeigen Menschen in Gewandung, also in Kleidung, die zum Fantasy-Volk von Clanthon gehören. (Nein, das erkläre ich jetzt nicht.)
In den verschiedenen Texten geht es ebenfalls um das Fest. Hermann Ritter schreibt sehr subjektiv über die Tage in Bad Kissingen, in anderen Texten geht es um die Zeremonie, die das Volk von Clanthon abhielt und an dessen Ende eine neue Königin stand. (Von einem studierten Sozialarbeiter zu einer Physikerin – allein das finde ich schon großartig.)
Ich habe das Fanzine zuerst durchgeblättert und mir die Fotos angesehen, dann las ich es, um mir die Fotos hinterher noch einmal anzuschauen. Und die Texte las ich gleich noch mal.
Mir gefällt die Mixtur aus Phantastik und Realwelt, die hier zum Ausdruck kommt. Sie belegt, dass FOLLOW nicht nur bei grauhaarigen Männern wie Hermann Ritter und mir »funktioniert«, sondern auch Leute fasziniert, die dreißig Jahre alt oder deutlich jünger sind.
Schönes Fanzine, sehr positiv!
24 September 2026
Lesebuch der Phantastik
Mein absolutes Lieblingsheft war damals »Phalanx«, und die erste Ausgabe, die ich las, war die Nummer zehn. Das Fanzine bezeichnete sich als »Lesebuch der Phantastik«, und es hatte die stolze Auflage von 400 Exemplaren. Mit hundert Seiten im A5-Format, die man von DIN A 4 herunterverkleinert hatte, wies es zudem einen imposanten Umfang auf.
Optisch war das eine andere Welt als die vieler Hefte. Das lag unter anderem an den beeindruckenden Bildern, die Thomas Franke aus der DDR geschickt hatte. Aber auch die anderen Werke konnten sich sehen lassen. (Das Titelbild, das ich hier zeige, stammt von Franke.)
Herausgegeben wurde das Fanzine von Manfred Borchard und Helmut Ehls. Mit Borchard hatte ich jahre-, nein, jahrzehntelang einen ganz altmodischen Briefkontakt. Wir schrieben uns noch Briefe, als es schon Mails gab. Leider ist er bereits am 30. September 2016 verstorben. Mit Helmut Ehls arbeitete ich viele Jahre zusammen, er war unter anderem als Lektor für unsere Serien tätig.
Die beiden waren in dem Fanzine selbst mit Texten vertreten, dazu kamen weitere Geschichten sowie Gedichte. Sogar eine Story von Ray Bradbury war enthalten. Auffallend war, dass alle Texte anders waren als das, was ich zu jener Zeit vor allem in Heftromanen las – hier wurde eine Art von Science Fiction präsentiert, die davon deutlich abwich, sowohl ästhetisch als auch inhaltlich.
»Phalanx« war in den späten 70er-Jahren sicher eines der besten Fanzines im deutschen Sprachraum. Sein Pendant war damals »Exodus«, das ich ebenfalls sehr gern las und das vor einigen Jahren seine Wiederauferstehung feierte – in diesem Jahr 2026 erschien dann tatsächlich die finale Ausgabe.
Es ist ein tolles Gefühl, die zehnte »Phalanx«-Ausgabe mal wieder in den Händen zu halten. Ich kann gut verstehen, dass mich das damals umgehauen hat; auch heute noch sind das durch die Bank lesenswerte Texte!
23 September 2026
Covid-19, Rassenhass und andere Probleme
Während der Corona-Pandemie scheinen manche Leute auf seltsame Gedanken zu kommen. Sie lehnen die Impfungen aus haarsträubenden Gründen ab, sie glauben nicht an das Virus, und sie entwickeln eine Paranoia gegenüber staatlichen Institutionen. Manche dieser Leute beteiligen sich gedanklich an weitergehenden Verschwörungen, und das alles vermischt sich letztlich mit Rassenhass und beinhartem Faschismus.
Das kommt unsereins bekannt vor, das liest sich wie eine Beschreibung deutschsprachiger Zustände. Es ist aber die Folie, vor der sich der Roman »Desolation Hill« von Garry Disher abspielt. Dabei handelt es sich um einen Krimi, den viertem mit dem braven Polizisten Hirschhausen, und er in einem abgelegenen Landstrich im südlichen Australien angesiedelt.
Der Roman spielt während der Corona-Zeit, was nicht groß breit getreten wird; immer wieder gibt es aber Hinweise, werden Masken abgezogen und aufgesetzt. So kann man das Thema also auch literarisch behandeln …
Disher ist für mich deshalb einer der besten Krimi-Autoren überhaupt, weil er es immer schafft, gesellschaftliche Themen mit Kriminalfällen zu verbinden. So auch hier: Eine Reihe von Ärgernissen und Problemen wird geschildert, es gibt auch den einen oder anderen Toten, und am Ende zeigt sich, dass viele dieser Probleme zusammenhängen.
Das Menschenbild dieses Schriftstellers ist klar: Es gibt viele Idioten und Arschlöcher, manche Leute sind nur Opfer der Umstände, aber mit Solidarität und Menschlichkeit kann man das eine oder andere erreichen. Das beschreibt Disher mit Empathie, mit glasklaren Beschreibungen und wunderbaren Dialogen. Die kleine Welt, die er zeigt, steckt voller Probleme, aber auch voller Menschlichkeit.
»Desolation Hill« ist ein Roman, der ein bisschen Action zeigt, viel von der täglichen Polizeiarbeit auf dem Land erzählt und unterm Strich sehr spannend ist. Ich las ihn und war wieder einmal gefesselt. Ein starkes Buch!
(Übrigens ohne Vorkenntnisse kapierbar: Es ist der vierte Band der Reihe, aber man versteht alles sofort-sogleich.)
22 September 2026
Unfassbar coole Krimi-Groteske
Was für ein Knaller! Und wieso habe ich diesen großartigen Comic so lange sträflich vernachlässigt? Dieser Tage las ich endlich den ersten Band von »Shooting Ramirez« und bin davon hin und weg. Hier liegt eine rasante Mischung aus Gangster-Komödie, Action-Comic und Gesellschaftssatire vor, die auch noch in einem originellen Stil gestaltet ist und die ich extrem spannend fand.
Die Geschichte spielt in den 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts und in Arizona. Und weil der Comic in dieser Zeit angesiedelt ist, wird fiktive Werbung eingeblendet, sogar ganzseitige »Anzeigen« mitten in der Geschichte. Autos und coole Kleidung werden beworben; wer diese Zeit erlebt hat, wird vieles wiedererkennen.
In dieser Zeit lebt Jack Ramirez, ein Mechaniker, der in der Lage ist, alle möglichen Gerätschaften zu reparieren. Ramirez ist immer freundlich, spricht kein Wort, weil er stumm ist, und wird von seinen Kollegen geschätzt. Klaglos engagiert er sich in einer Firma, in der ein rauer Umgangston herrscht, und ist stets für die Arbeit da. Was er privat macht, weiß niemand und interessiert auch niemanden.
Doch auf einmal setzen sich mexikanische Killer auf seine Fersen. Sie halten ihn für einen gefährlichen und äußerst rabiaten Auftragsmörder. Die Firma, in der Ramirez arbeitet, verwandelt sich in ein Schlachtfeld ...
Soweit die grob angerissene Geschichte. Nebenbei spielen noch zwei Bankräuberinnen eine Rolle, und die völlig überforderte Polizei hat einige größere Auftritte.
Der Vergleich mit »Pulp Fiction« und anderen Filmen liegt nahe und ist nicht ganz falsch. Die vielschichtige Geschichte, die sich bei »Shooting Ramirez« anbahnt, bietet viel groben Humor, ist aber nicht so zynisch wie »Pulp Fiction«, und wird nicht ganz so vertrackt erzählt. Ansonsten wird aber auch hier viel geballert, und es mangelt nicht an sarkastischen Dialogen, die zu lesen eine wahre Freude ist.
Zeichnerisch hält der Comic die Waage zwischen. »funny« und realistisch. Die Figuren sind nicht realistisch gezeichnet, aber weit genug von irgendwelchen Knollennasen entfernt. Der Stil ist modern, manchmal fast glatt – das ist alles schon sehr cool, was ich an dieser Stelle positiv meine.
»Shooting Ramirez« ist klasse. Ich freue mich auf die Lektüre des zweiten Bands, den es ja bereits gibt.
21 September 2026
Torsten Low ist gestorben
Seine Frau Tina gab über Mastodon bekannt, dass Torsten bereits am 13. September gestorben ist – ich erfuhr es am Sonntagmittag. Die Nachricht bestürzte mich und machte mich traurig.
Torsten gehörte für mich zur Buchmesse und zu den Cons. Wir trafen uns immer bei solchen Veranstaltungen. Früher war es oft so, dass unser Stand direkt neben dem seines Verlags war. Wir tranken Kaffee und eher obskure Getränke miteinander, wir redeten über Science Fiction und Fantasy, Gott und die Welt, wir lästerten über gemeinsame Bekannte, wir lachten viel.
Ich kann nicht behaupten, dass ich Torsten gut kannte; dafür trafen wir uns zu selten, und dafür waren unsere Gespräche nicht tiefschürfend genug. Aber ich mochte ihn, und ich freute mich immer, ihn zu treffen und mit ihm zu plaudern.
Das wird künftig nicht mehr der Fall sein. Das finde ich ebenfalls sehr traurig.
14 September 2026
Neuseeländische Krimi-Miniserie
Die sechs Teile umfassende Miniserie »Back Up« ist neu in der Mediathek des ZDF; ich habe sie mir angesehen und fand sie sehr unterhaltsam. Jede Folge steht für sich, erzählt wird aber eine gemeinsame Geschichte: Die Fälle hängen miteinander zusammen, und die emotionalen Konflikte tragen die Staffel in hervorragender Art und Weise.
Kulturelle Gegensätze spielen eine Rolle, werden aber nicht übertrieben: Mihi ist eine Maori, und sie ist mit ihrer Familie eng verwoben. Dafür kennt Deb wegen ihrer Familie jeden Trunkenbold in der Stadt. So sind Kultur, Beziehung und Kriminalfall hervorragend miteinander verknüpft.
Die Miniserie hat immer wieder schöne Landschaftsaufnahmen; die Schauspieler/innen wirken auf mich auch in den Nebenrollen sehr glaubhaft, und die Musik ergänzt die einzelnen Folgen. Gelegentlich gibt es Humor, der kann auch mal grob sein – wie das halt in ländlichen Regionen manchmal so ist ...
Insgesamt hat mich »Back Up« überzeugt. Weil die Geschichte noch nicht völlig auserzählt ist, könnte es eine Fortsetzung geben. Es wäre aber auch okay, wenn es bei diesem Sechsteiler bliebe ...
11 September 2026
Vor 25 Jahren begann eine andere Zeit
Auf einmal stand der Kollege in meinem Büro, sein Gesicht war bleich. »Da ist einer mit dem Flugzeug ins World Trade Center geflogen«, sagte er.
Ich tat das Ganze zuerst ab. »Mit einer Cessna, oder was?«, fragte ich. »Hat er sich verflogen?«
»Nein. Mit einem Passagierflugzeug.« Ich solle im Internet nachgucken.
Wir bekamen keinen Zugriff mehr aufs Internet. Die Leitungen waren an diesem 11. September 2001 völlig überlastet. Im Radio kamen nur verwirrende Berichte. Wir wussten nicht, was los war, ahnten aber, dass etwas Schlimmes geschehen sein musste.
Ich machte sehr früh Feierabend und fuhr nach Hause. Dort setzte ich mich auf die Couch und sah quasi »live« zu, wie ein Flugzeug in den zweiten Turm flog, wie alles brannte und dann die Türme zusammenstürzten.
An diesem Tag war an ein normales Gespräch nicht mehr zu denken. Alle Leute, mit denen ich redete, waren bestürzt und schockiert.
Das ist jetzt exakt 25 Jahre her. An diesem Tag begann eine andere Zeit, das ist mittlerweile sicher. Die Welt änderte sich in einem Maß, das wir uns vorher nicht hatten vorstellen können.
10 September 2026
Starker Buchladen
Mitten in Gamla Stan, der zentralen Insel von Stockholm, findet sich hinter einer schönen Altstadt-Fassade ein interessanter, nein, ein echt starker Laden. Gemeint ist der »Science Fiction Bokhandeln«, der gleich mehrere Stockwerke einnimmt. Wobei die Genre-Bezeichnung nicht so eng genommen wird: Mehr als die Hälfte des Sortiments ist Fantasy, und in der riesigen Comic-Abteilung finden sich auch haufenweise Alben und Taschenbücher aus anderen Genres.
Der Laden erstreckt sich über mehrere Stockwerke, die ich mir staunend anschaute. Taschenbücher und Bücher, Comics und Mangas bilden dabei einen wesentlichen Teil. Es gibt aber ebenso einen großen Bereich für Rollenspiele und andere Spielsysteme. Wer beispielsweise »Warhammer« und dergleichen mag, kann sich mit Figuren und Diorama-Bausätzen eindecken.
Selbstverständlich gibt es eine Abteilung für Kinderbücher, man kann sich allerlei Merchandise-Produkte kaufen, und sogar eine eigene »Harry Potter«-Abteilung lädt zum Stöbern ein. Ein großer Teil des Angebots ist in englischer Sprache; die Schweden beherrschen diese Sprache meist sehr gut. Aber der Anteil der Übersetzungen kann sich ebenfalls sehen lassen.
Ich war sehr beeindruckt. Man kann in diesem Laden einiges an Zeit verbringen, einfach nur deshalb, weil man viel zum Staunen und zum Stöbern hat. Wäre ich Schwede oder würde ich in diesem Land arbeiten, wäre ich wohl öfter in dieser Ecke von Gamla Stan.
09 September 2026
Die Suche nach der Dunklen Materie
Der niederländische Wissenschaftsjournalist Govert Schilling geht in seinem Sachbuch »Der Elefant im Universum« dieser Frage nach. Das macht er in eine recht lockeren Weise, so dass ein interessierter Laie – als solcher betrachte ich mich – jederzeit seinem Text folgen kann.
Kein Wunder: Schilling ist ein Autor, der schon Preise für seine Arbeiten erhalten und mehr als fünfzig Bücher veröffentlicht hat. Die Internationale Astronomische Union (IAU) hat im Jahr 2007 sogar einen Kleinplaneten nach ihm benannt: (10986) Govert …
Schilling schildert sowohl die historische als auch die physikalische Dimension der Forschung: Er erzählt, welche Wissenschaftler zu welchen Zeiten am Thema der »fehlenden Materie« gearbeitet haben und zu welchen Schlussfolgerungen sie gekommen sind. Zudem gibt er die wissenschaftlichen Grundlagen wieder, die für die Suche eingesetzt werden. Auch vermittelt er die unterschiedlichen Theorien und zeigt auf, wie realistisch es ist, dass man sie jemals überprüfen kann.
Dabei arbeitet sich der Autor und Journalist von Person zu Person vor. Das ist eine geschickte Methode: Er erzählt von den jeweiligen Wissenschaftlern, mit denen er teilweise persönlich gesprochen hat, und stellt dar, welche Erkenntnisse sie zu ihrem Forschungsgebiet beigetragen haben. So entsteht das Bild einer engagierten Gemeinschaft, die an einem der größten Rätsel unserer Zeit arbeitet, sich dabei nicht immer einig ist – um es vorsichtig zu formulieren –, aber auf einen harten Konkurrenzkampf verzichtet.
Die Lektüre machte mir richtig Spaß. Einige Dinge, über die Schilling schreibt, wusste ich durch die langjährige Lektüre von Zeitschriften wie »bild der wissenschaft«; vieles war mir aber neu. In der Zusammenstellung fand ich das Buch sehr überzeugend: Schilling schreibt so, dass man ihm jederzeit folgen kann. Weil er auch immer die persönlichen Eigenschaften der Wissenschaftler ins Spiel bringt – wenn jemand einen Kaffee trinkt oder an seiner Brille herumspielt –, bekommt man einen lebensnahen Einblick.
Der Autor hat also eher einen journalistischen als einen wissenschaftlichen Zugang. Aber genau das fand ich so lesenswert – eine gelungene Mixtur aus Unterhaltung und Information.
»Der Elefant im Universum« ist als Hardcover-Band im Kosmos-Verlag erschienen, umfasst 400 Seiten – inklusive einer großen Liste von Quellenangaben – und kostet 28,00 Euro. (Wer sich vom Inhalt überzeugen möchte, findet auf der Internet-Seite des Verlags eine Leseprobe.) Das E-Book kostet 22,99 Euro.
(Diese Rezension habe ich im Juli auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Serie veröffentlicht. Hier ist es praktisch eine Wiederholung zur Dokumentation.)


















