Die »Andromeda Nachrichten« sind eines der dienstältesten Fanzines im deutschsprachigen Raum. Ich lese es seit den frühesten 80er-Jahren, wenngleich nicht lückenlos. Vor allem die Entwicklung in den vergangenen Jahren gefällt mir sehr gut, das Heft hat sich zu einer relevanten Zeitschrift entwickelt.
Umso mehr schmeichelt es mir, wenn ich in der aktuellen Ausgabe in einem Interview zu Wort komme. In der Ausgabe 287, die dieser Tage an die Abonnenten verschickt worden ist, werde ich von Volly Tanner befragt. Es gibt die üblichen Fragen zu meiner Arbeit und wie das bei unserer Serie eigentlich so ist.
Darüber hinaus stellt Volly allerdings Fragen, die der »normale« Science-Fiction-Fan nicht unbedingt auf dem Schirm hat. Unter anderem spricht er mich auf Social Beat, meine Reisen nach Afrika oder allgemein-politische Themen an. Das fand ich gut, auch wenn ich nicht so ausführlich darauf antworten konnte.
Es passiert einiges um mich herum, und nicht alles gefällt mir. Vieles fasziniert mich, vieles interessiert mich – und das soll Thema dieses Blogs sein.
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12 Dezember 2024
25 August 2021
Im Dialekt-Interview
Normalerweise ist es so, dass ich bei Interviews und offiziellen Terminen versuche, meinen Dialekt so gut wie möglich zu verstecken. Nicht weil ich mich dafür schäme, schwäbisch zu sprechen, sondern weil manche Ausdrücke einfach unverständlich für manche Leute wären. Gerade deshalb fand ich es witzig, für den Video-Podcast »Was isch los?« ein komplettes Interview im Dialekt zu führen.
Markus Lang war der Moderator, er zeichnete die Sendung in einem kleinen Studio in Rastatt auf; das ist die Stadt, in der ich seit den frühen 90er-Jahren arbeite. Klares Ziel war: »Wir sprechen Dialekt.« Er redete also in Badisch, ich in dem stark abgeschwächten Schwäbisch, das ich mir in den vielen Jahren angewöhnt habe, die ich nun in Karlsruhe wohne und in denen ich viel mit Menschen aus dem norddeutschen Sprachraum zu tun habe. Es klappte gut.
Das Interview beschäftigte sich vor allem mit meiner Arbeit; das war ja auch der Ausgangspunkt. Markus fragte mich aber auch nach allgemeinen Themen, nach meiner Situation in Karlsruhe und dergleichen. Ich gab so offen wie möglich Antwort und hatte bei allem ausgesprochen viel Spaß.
Dieser Spaß überträgt sich hoffentlich auch beim Anhören. Das Video ist direkt auf der Seite von »Was isch los?« zu sehen, aber ebenso kann man es bei YouTube anklicken. Und nein: Es ist nicht untertitelt, wir sprechen Dialekt.
Markus Lang war der Moderator, er zeichnete die Sendung in einem kleinen Studio in Rastatt auf; das ist die Stadt, in der ich seit den frühen 90er-Jahren arbeite. Klares Ziel war: »Wir sprechen Dialekt.« Er redete also in Badisch, ich in dem stark abgeschwächten Schwäbisch, das ich mir in den vielen Jahren angewöhnt habe, die ich nun in Karlsruhe wohne und in denen ich viel mit Menschen aus dem norddeutschen Sprachraum zu tun habe. Es klappte gut.
Das Interview beschäftigte sich vor allem mit meiner Arbeit; das war ja auch der Ausgangspunkt. Markus fragte mich aber auch nach allgemeinen Themen, nach meiner Situation in Karlsruhe und dergleichen. Ich gab so offen wie möglich Antwort und hatte bei allem ausgesprochen viel Spaß.
Dieser Spaß überträgt sich hoffentlich auch beim Anhören. Das Video ist direkt auf der Seite von »Was isch los?« zu sehen, aber ebenso kann man es bei YouTube anklicken. Und nein: Es ist nicht untertitelt, wir sprechen Dialekt.
31 Mai 2021
Ein Video-Interview mit mir
Im vergangenen Jahr erschien die Anthologie »Unknown«, zu der ich bei Gelegenheit noch einiges schreiben sollte. Das von Sonja Rüther und Hanka Leo organisierte Projekt fand ich von Anfang an spannend: eine Sammlung von phantastischen Kurzgeschichten, die ohne Nennung von Namen veröffentlicht werden sollte. Kann man anhand des Stils oder des Inhalts herausfinden, wer den Text verfasst hat?
Mittlerweile kann und darf ich es ausplaudern: Auch ich habe daran teilgenommen. Von mir stammt die Kurzgeschichte »Das verdorbene Haus«, die eine weibliche Hauptperson aufweist. Dass sie von einem Mann verfasst wurde, konnten sich nur wenige vorstellen.
Mittlerweile gibt es ein Interview, das Sonja Rüther mit mir geführt hat. Sieht man von einigen technischen Problemen ab, ist es meiner Ansicht nach sehr unterhaltsam und auch informativ: Es geht um das Schreiben an sich, um Geschlechterklischees und auch ein wenig um die Serie, für die ich als Redakteur tätig bin.
Mittlerweile kann und darf ich es ausplaudern: Auch ich habe daran teilgenommen. Von mir stammt die Kurzgeschichte »Das verdorbene Haus«, die eine weibliche Hauptperson aufweist. Dass sie von einem Mann verfasst wurde, konnten sich nur wenige vorstellen.
Mittlerweile gibt es ein Interview, das Sonja Rüther mit mir geführt hat. Sieht man von einigen technischen Problemen ab, ist es meiner Ansicht nach sehr unterhaltsam und auch informativ: Es geht um das Schreiben an sich, um Geschlechterklischees und auch ein wenig um die Serie, für die ich als Redakteur tätig bin.
21 März 2021
Ich bin in einem Podcast
Ein Fan meiner eigenen Stimme bin ich nicht – und trotzdem habe ich mir über eine Stunde lang ein Interview mit mir angehört. Der Grund: Die Folge 58 des OX-Podcasts beschäftigt sich mit mir. Joachim Hiller, der Herausgeber der Zeitschrift, führte ein umfangreiches Interview mit mir – wir unterhielten uns via Zoom, nicht »live« –, und das kann man sich jetzt anhören.
Wir springen thematisch ganz schön durch den Gemüsegarten, und ich kann nur hoffen, dass es für Außenstehende trotzdem unterhaltsam und auch ein wenig informativ ist. Unter anderem geht es um meine Jugend im Schwarzwald, mein Fanzine, meine Reisen nach Afrika, meine Punk-Erfahrungen, meinen Fortsetzungsroman und natürlich auch um meine Arbeit als Redakteur einer Science-Fiction-Serie.
Man kann den Podcast jetzt überall dort hören, wo es Podcasts gibt. Angegeben sind unter anderem Spotify, iTunes, Amazon und Deezer. Ich empfehle natürlich den direkten Zugang über die Internet-Seite des OX.
Wir springen thematisch ganz schön durch den Gemüsegarten, und ich kann nur hoffen, dass es für Außenstehende trotzdem unterhaltsam und auch ein wenig informativ ist. Unter anderem geht es um meine Jugend im Schwarzwald, mein Fanzine, meine Reisen nach Afrika, meine Punk-Erfahrungen, meinen Fortsetzungsroman und natürlich auch um meine Arbeit als Redakteur einer Science-Fiction-Serie.
Man kann den Podcast jetzt überall dort hören, wo es Podcasts gibt. Angegeben sind unter anderem Spotify, iTunes, Amazon und Deezer. Ich empfehle natürlich den direkten Zugang über die Internet-Seite des OX.
27 Juli 2020
Eine Dreiviertelstunde Interview
Es war kein einfaches Gespräch: Roman Schleifer interviewte mich während der PERRY RHODAN-Online-Woche. Dabei ging es vor allem um die unterschiedlichen Aspekte meiner Arbeit, also auch um die Art und Weise, wie unsere Redaktion arbeitet oder warum eine gewisse Figur in unserer Serie angeblich ums Leben gekommen ist. Die Fragen waren kritisch, und ich antwortete so ehrlich wie möglich.
Das Gespräch wurde über Zoom geführt; ich saß dabei im Wohnzimmer, während Roman Schleifer von Wien aus fragte. Danach lud er es – in Absprache mit mir – bei YouTube hoch. Und dort kann man sich jetzt angucken, wie ich mich streckenweise winde wie ein Aal und wie ich manchmal versuche, seriös zu wirken. Fast eine Dreiviertelstunde lang ist das Interview. Wer sich das also antun will ...
Das Gespräch wurde über Zoom geführt; ich saß dabei im Wohnzimmer, während Roman Schleifer von Wien aus fragte. Danach lud er es – in Absprache mit mir – bei YouTube hoch. Und dort kann man sich jetzt angucken, wie ich mich streckenweise winde wie ein Aal und wie ich manchmal versuche, seriös zu wirken. Fast eine Dreiviertelstunde lang ist das Interview. Wer sich das also antun will ...
17 Februar 2020
Anna Nitsche im Interview
Aus der Serie »Drei Fragen an …«Mit ihrer Firma Simply Easy Marketing waren Anna Nitsche und Meike Grotheer für den Ablauf des Deutschen Phantastik-Preises im Jahr 2019 verantwortlich. Welche Rolle sie genau spielten, haben die meisten wohl nicht mitbekommen. Und weil es einiges an Kritik für den Preis gab – auch von mir –, frage ich sie einfach mal direkt. Das Interview wurde mit Anna Nitsche per Mail geführt.
Klaus N. Frick: Was ist eigentlich Simply Easy Marketing, und wie bist du dazu gekommen, dich für den Deutschen Phantastik-Preis zu engagieren?
Anna Nitsche: Simply Easy Marketing ist eine Agentur, die Autoren Hilfestellung in Sachen Buchveröffentlichungen und Marketing gibt. Wir entwickeln für jedes Buch ein individuelles Influecer-/Blogger-Marketing und stehen dem Autoren auch mit Profis wie Lektoren, Korrektoren und Grafikern zur Seite.
Zum Deutschen Phantastik-Preis kamen wir eigentlich ganz spontan. Da ich selbst schon seit acht Jahren in der Buchbranche tätig bin, hat man natürlich einiges an Kontakten. Darunter fällt auch Björn Sülter, der als ehrenamtlicher Chefredakteur des mitausrichtenden »Corona Magazine« in die Sache hineingeraten war und bereits damals die Idee forcierte, die Organisation in unabhängige Hände zu geben. Durch die bisherige gute Zusammenarbeit und meinen allgemeinen Einsatz für die deutsche Phantastik kam die Frage auf, ob wir als Agentur nicht die Organisation des Votings und der Gala würden übernehmen wollen.
Klaus N. Frick: Deine Rolle war mir im Vorfeld nicht klar: Was hast du im Detail für den Preis getan, und wie lief das eigentlich ab?
Anna Nitsche: Im Grunde war unser Aufgabenbereich die komplette Organisation des Wettbewerbs. Dazu gehörte die Zusammenstellung der unabhängigen Jury (eine Mischung aus Lesern, Bloggern und Journalisten), die Organisation des Leservotings von Longlist und Shortlist, die ständige Kontrolle und Überprüfung der Ergebnisse und die inhaltliche Ausrichtung der Gala auf der BuchBerlin 2019.
Björn Sülter hat sich somit letztlich nur noch um die Kooperation mit der BuchBerlin als Ausrichter der Gala gekümmert. Das war ihm insbesondere wichtig, da er selbst nominiert war und mit den internen Abläufen nicht in Berührung kommen wollte.Mein Ziel war zudem, die Transparenz zu erhöhen und die Werbung im Onlinebereich drastisch zu steigern. Ich denke, wir haben insgesamt einen guten Job gemacht, der genug Luft nach oben für die nächsten Jahre lässt.
Klaus N. Frick: Es gab einige Kritik im Vorfeld des Preise – auch von Nörglern wie mir –, ebenso am Ende. Unter anderem wurde die Auswahl der Jury kritisiert (Selfpublisher und eher unbekannte Kleinverlage), am Ende dann die Tatsache, dass zwei Preise an den iFuB-Verlag gingen, den die meisten wohl als Veranstalter des Preises ansahen. Wie kommst du mit der Kritik klar, welche Konsequenzen werden daraus gezogen?
Anna Nitsche: Da muss ich mal kurz eine Gegenfrage stellen. Oder mehrere. Erstens: Was ist das Problem mit Selfpublishern? Auch sie arbeiten hart an ihren Büchern, wahrscheinlich härter als ein Verlagsautor, weil sie natürlich die Kosten alleine tragen und liefern teilweise ganz wunderbare Resultate ab. Und welche unbekannten Kleinverlage meinst du genau?
Klaus N. Frick: Den SadWolf Verlag kannte ich bis vor drei Monaten nicht einmal vom Namen her – und da war ich schon sehr verblüfft, dass er gleich zwei Siegplätze belegen konnte …
Anna Nitsche: Ich bin immer der Meinung, dass jeder Autor ein Recht auf eine Nominierung hat und habe durch einige der Longlist-Nominierungen neue Autoren entdeckt, da ich selber auch nicht alle kenne. Die besondere Mischung dieses Jahr hat es für mich interessanter gemacht, und gerade zum Ausrichtungsort, der BuchBerlin, hat es gepasst, weil dort eher die Kleinverlage vor Ort sind und nicht die großen Verlage, die jeder kennt. Von daher sah ich mit der Auswahl kein Problem. Unsere Jury war breit gefächert, das zeigte sich dann auch in den Longlists.
Wie jedes Jahr durften natürlich auch die Leser noch einmal selbst Bücher nominieren, und genauso hätten diese Autoren in dem Fall auch im Voting enden können. So landete zum Beispiel unsere Gewinnerin Nicole Böhm auf dem Siegerplatz. Ihre Leser hatten sie im Nachhinein nachnominiert und dann für sie in Massen abgestimmt.
Dass Kritik an den beiden Gewinnern vom iFuB-Verlag aufkam, hat mich nicht überrascht. Allerdings muss man natürlich auch wissen und differenzieren, dass neben der Zeitschrift »phantastisch!« das nichtkommerzielle und rein ehrenamtlich betreute »Corona Magazine« der Mitausrichter war und nicht der Verlag selbst. Hier stelle ich mal die Gegenfrage, ob man Autoren, die an einem so schönen Projekt (das es seit über 20 Jahren gibt) in ihrer Freizeit und unentgeltlich mitwirken, bei einem solchen Preis ausschließen sollte?Ich konnte das nicht, denn die Autoren an sich können nichts für diese Verbindung. Das war eine Entscheidung, die ich für mich getroffen habe und danach dann den Lesern die Wahl gelassen habe. Schaut man sich explizit in diesen beiden Fällen die Ergebnisse der Votings an muss man schlicht auch festhalten, dass beide Autoren sehr erfolgreiche, absatzstarke und im »Star Trek«-Fandom beliebte Bücher geschrieben haben. Der Erfolg beider Werke beim DPP verwundert mich somit nicht im Geringsten.
Klaus N. Frick: Wie geht es in diesem Jahr mit dem DPP weiter?
Anna Nitsche: Björn und ich haben uns nach langem Überlegen entschlossen, den Weg nicht weiter zu gehen und den DPP in andere Hände zu geben. Wir haben beide mit unseren eigenen Projekten derart gut zu tun, dass wir da für uns eine klarere Priorisierung schaffen mussten. Mit dem DPP wird es sicher weitergehen; das muss es auch! Er ist eine wichtige Institution in der Phantastikszene und sollte nun von anderen fortgeführt werden. Wir wünschen dem neuen Team in jedem Fall alles erdenklich Gute!
Klaus N. Frick: Vielen Dank für die ausführlichen Antworten!
13 Februar 2019
Ben Calvin Hary im Interview
Aus der Serie »Drei Fragen an …«
Ben Calvin Hary ist eigentlich Webseiten-Entwickler von Beruf, was ihn offenbar nicht auslastet. Er tummelt sich als YouTuber vor der Kamera und schreibt Romane. Im Herbst 2018 erschien sein Roman »Koshkin und die Kommunisten aus dem Kosmos« im Atlantis-Verlag, den ich mit viel Vergnügen gelesen habe.
Aus diesem Grund führte ich mit dem Autor dieses Interview. Es wurde per Mail geführt.
Klaus N. Frick: Wie würdest du deinen Roman beschreiben? Als Satire, als Klamauk, als Science Fiction im weitesten Sinne?
Ben Calvin Hary: Das mag den ein oder anderen Leser überraschen, aber nichts von alledem. Mein erstes Ziel war von Anfang an, einen spannenden Abenteuerroman zu schreiben. Klar wollte ich einen heiteren Text in die Welt setzen, aber der Humor sollte in erster Linie von den Figuren rühren und eben nicht vom Klamauk.
Ich habe eine Theorie, was erfolgreiche humoristische Literatur angeht: Sie muss mir beim zweiten, dritten oder vierten Lesen genausogut gefallen wie beim ersten Mal. Pointen verbrauchen sich aber, und auch Skurriles ist einem irgendwann so vertraut, dass es zum Normalen wird. Wenn mir jedoch die Charaktere am Herzen liegen und die Geschichte an sich interessant ist, lese ich beispielsweise ein Buch wie Douglas Adams’ »Der Elektrische Mönch« auch zum zwölften Mal mit Freude. Der Text muss also vor allen Dingen als Geschichte funktionieren. Die Komik darf bei mir nie Selbstzweck sein.
Aber im Herzen ist »Koshkin« auch eine Liebeserklärung an die Science Fiction von einst. Wenn also jemand ein Etikett drankleben möchte, bin ich mit sowas wie »heitere SF-Persiflage vor historischem Hintergrund« durchaus einverstanden.
Klaus N. Frick: Wie bist du eigentlich darauf gekommen, ausgerechnet die fünfziger Jahre als Hintergrund zu nehmen? Meist siedeln SF-Autoren ihre Geschichten entweder in ihrer aktuellen Zeit oder eben in der Zukunft an.
Ben Calvin Hary: Das hatte mehrere Gründe. Ich bin zum einen ein großer Verehrer klassischer Hollywood-Filme und würde mich als einigermaßen passionierten Amateur-Filmhistoriker bezeichnen. Zu der Zeit, in der ich die Idee zu »Koshkin« entwickelte, schaute ich viele SF-Meisterwerke aus den Fünfzigern und Sechzigern – Werke wie »Der Tag, an dem die Erde stillstand«, »Das Ding aus einer anderen Welt« oder »Metaluna 4 antwortet nicht«.
Die Liebe zur Retro-SF entdeckte ich außerdem früh. Als Kind las ich beispielsweise diese Serie mit den bunten Raketenheftchen, von denen du womöglich auch schon mal gehört hast. Die Idee, dieser Ära der Phantastik eine Hommage zu widmen, kam mir nie bewusst. Das lag für mich auf der Hand.
Zum anderen verfolgte mich die Figur eines polternden Wissenschaftlers, die zu gewissen Teilen von meinem zwischenzeitlich verstorbenen Schwiegervater inspiriert war. Der war ein Ingenieur polnischer Herkunft, der damals zwar schon seit über zwanzig Jahren in Deutschland lebte und hier absolut integriert war, aber stets wirkte, als würde er sich noch immer deplatziert fühlen.
Ich erlebte ihn als hochintelligenten und meist herzlichen, aber auch als launischen und innerlich resignierten Mann, der sich vom Leben und »dem System« betrogen fühlte. Diese Tragik wollte ich wiedergeben. Das war die Grundlage für die entwurzelte Existenz des Russen Boris Koshkin, den ich zu diesem Zweck ins ferne Amerika verfrachtete.
An diesem Punkt begannen beide Ideen – Hommage an die SF der 50er und die Koshkin-Figur – zusammenzuwachsen. Die Assoziation »Kalter Krieg« und »Space Race« drängte sich mir förmlich auf. Der Rest ergab sich beim Schreiben.
Klaus N. Frick: Wenn man’s genau nimmt, ist dein Roman ganz schön brutal (Lebewesen werden bei lebendigem Leib von Würmern aufgefressen) – das fällt nur nicht auf, weil die Getöteten im Prinzip ja aufrecht gehende Pflanzen sind. War dir dieser Sadismus überhaupt bewusst?
Ben Calvin Hary: Ich würde sogar noch weiter gehen und speziell den dritten Akt über Strecken als reinrassige Splatterkomödie bezeichnen. Als junger Erwachsener war ich Teil einer Clique von, wie ich uns heute bezeichnen würde, zu spät geborenen Cineasten. Eine besonders eigene Faszination übten auf uns die frühesten Werke von Peter Jackson und Sam Raimi aus, und gelegentlich bricht sich diese postpubertäre Begeisterung fürs Abartige auch heute noch bei mir Bahn.
Also ich habe diese Gore-Elemente schon sehr bewusst im Roman eingesetzt. Die »Fructoiden« gehen ja auch nicht gerade zimperlich mit den Humanoiden um. Akkallah’Pi-Mennitah, mein Bösewicht, ist ein ganz schön blutrünstiges Früchtchen. Aber auch das ist beim Schreiben passiert und war ursprünglich gar nicht geplant.
Du erwähnst die Killerwürmer. Dahinter steckte zum Beispiel eine ziemlich pragmatische Überlegung. Ich brauchte eine Waffe, mit der meine Helden ihre Entführer das Fürchten lehren konnten. Und wovor hätte ein intelligentes Obst wohl die größte Angst? Fraßfeinde, also Würmer, fand ich recht naheliegend. Was sowas dann im Detail für die Protagonisten bedeutet und wie es sich für sie anfühlt, erforsche ich gemeinsam mit meinen Figuren bei der Niederschrift. Und das zelebriere ich dann gern.
Klaus N. Frick: Danke für das Interview.
Ben Calvin Hary: Es war mir ein Fest.
Ben Calvin Hary ist eigentlich Webseiten-Entwickler von Beruf, was ihn offenbar nicht auslastet. Er tummelt sich als YouTuber vor der Kamera und schreibt Romane. Im Herbst 2018 erschien sein Roman »Koshkin und die Kommunisten aus dem Kosmos« im Atlantis-Verlag, den ich mit viel Vergnügen gelesen habe.
Aus diesem Grund führte ich mit dem Autor dieses Interview. Es wurde per Mail geführt.
Klaus N. Frick: Wie würdest du deinen Roman beschreiben? Als Satire, als Klamauk, als Science Fiction im weitesten Sinne?
Ben Calvin Hary: Das mag den ein oder anderen Leser überraschen, aber nichts von alledem. Mein erstes Ziel war von Anfang an, einen spannenden Abenteuerroman zu schreiben. Klar wollte ich einen heiteren Text in die Welt setzen, aber der Humor sollte in erster Linie von den Figuren rühren und eben nicht vom Klamauk.
Ich habe eine Theorie, was erfolgreiche humoristische Literatur angeht: Sie muss mir beim zweiten, dritten oder vierten Lesen genausogut gefallen wie beim ersten Mal. Pointen verbrauchen sich aber, und auch Skurriles ist einem irgendwann so vertraut, dass es zum Normalen wird. Wenn mir jedoch die Charaktere am Herzen liegen und die Geschichte an sich interessant ist, lese ich beispielsweise ein Buch wie Douglas Adams’ »Der Elektrische Mönch« auch zum zwölften Mal mit Freude. Der Text muss also vor allen Dingen als Geschichte funktionieren. Die Komik darf bei mir nie Selbstzweck sein.
Aber im Herzen ist »Koshkin« auch eine Liebeserklärung an die Science Fiction von einst. Wenn also jemand ein Etikett drankleben möchte, bin ich mit sowas wie »heitere SF-Persiflage vor historischem Hintergrund« durchaus einverstanden.
Klaus N. Frick: Wie bist du eigentlich darauf gekommen, ausgerechnet die fünfziger Jahre als Hintergrund zu nehmen? Meist siedeln SF-Autoren ihre Geschichten entweder in ihrer aktuellen Zeit oder eben in der Zukunft an.
Ben Calvin Hary: Das hatte mehrere Gründe. Ich bin zum einen ein großer Verehrer klassischer Hollywood-Filme und würde mich als einigermaßen passionierten Amateur-Filmhistoriker bezeichnen. Zu der Zeit, in der ich die Idee zu »Koshkin« entwickelte, schaute ich viele SF-Meisterwerke aus den Fünfzigern und Sechzigern – Werke wie »Der Tag, an dem die Erde stillstand«, »Das Ding aus einer anderen Welt« oder »Metaluna 4 antwortet nicht«.
Die Liebe zur Retro-SF entdeckte ich außerdem früh. Als Kind las ich beispielsweise diese Serie mit den bunten Raketenheftchen, von denen du womöglich auch schon mal gehört hast. Die Idee, dieser Ära der Phantastik eine Hommage zu widmen, kam mir nie bewusst. Das lag für mich auf der Hand.
Zum anderen verfolgte mich die Figur eines polternden Wissenschaftlers, die zu gewissen Teilen von meinem zwischenzeitlich verstorbenen Schwiegervater inspiriert war. Der war ein Ingenieur polnischer Herkunft, der damals zwar schon seit über zwanzig Jahren in Deutschland lebte und hier absolut integriert war, aber stets wirkte, als würde er sich noch immer deplatziert fühlen.
Ich erlebte ihn als hochintelligenten und meist herzlichen, aber auch als launischen und innerlich resignierten Mann, der sich vom Leben und »dem System« betrogen fühlte. Diese Tragik wollte ich wiedergeben. Das war die Grundlage für die entwurzelte Existenz des Russen Boris Koshkin, den ich zu diesem Zweck ins ferne Amerika verfrachtete.
An diesem Punkt begannen beide Ideen – Hommage an die SF der 50er und die Koshkin-Figur – zusammenzuwachsen. Die Assoziation »Kalter Krieg« und »Space Race« drängte sich mir förmlich auf. Der Rest ergab sich beim Schreiben.
Klaus N. Frick: Wenn man’s genau nimmt, ist dein Roman ganz schön brutal (Lebewesen werden bei lebendigem Leib von Würmern aufgefressen) – das fällt nur nicht auf, weil die Getöteten im Prinzip ja aufrecht gehende Pflanzen sind. War dir dieser Sadismus überhaupt bewusst?
Ben Calvin Hary: Ich würde sogar noch weiter gehen und speziell den dritten Akt über Strecken als reinrassige Splatterkomödie bezeichnen. Als junger Erwachsener war ich Teil einer Clique von, wie ich uns heute bezeichnen würde, zu spät geborenen Cineasten. Eine besonders eigene Faszination übten auf uns die frühesten Werke von Peter Jackson und Sam Raimi aus, und gelegentlich bricht sich diese postpubertäre Begeisterung fürs Abartige auch heute noch bei mir Bahn.
Also ich habe diese Gore-Elemente schon sehr bewusst im Roman eingesetzt. Die »Fructoiden« gehen ja auch nicht gerade zimperlich mit den Humanoiden um. Akkallah’Pi-Mennitah, mein Bösewicht, ist ein ganz schön blutrünstiges Früchtchen. Aber auch das ist beim Schreiben passiert und war ursprünglich gar nicht geplant.
Du erwähnst die Killerwürmer. Dahinter steckte zum Beispiel eine ziemlich pragmatische Überlegung. Ich brauchte eine Waffe, mit der meine Helden ihre Entführer das Fürchten lehren konnten. Und wovor hätte ein intelligentes Obst wohl die größte Angst? Fraßfeinde, also Würmer, fand ich recht naheliegend. Was sowas dann im Detail für die Protagonisten bedeutet und wie es sich für sie anfühlt, erforsche ich gemeinsam mit meinen Figuren bei der Niederschrift. Und das zelebriere ich dann gern.
Klaus N. Frick: Danke für das Interview.
Ben Calvin Hary: Es war mir ein Fest.
24 Juli 2018
Martin Krist im Interview
Aus der Serie »Drei Fragen an …«
Martin Krist kenne ich seit gut zwanzig Jahren, so richtig unterhalten haben wir uns aber erstmals im vergangenen Sommer beim LiteraturCamp in Heidelberg. Ein zweites Gespräch schloss sich in diesem Sommer an – Martin hielt beides Mal vielbeachtete Vorträge.
Nachdem er viele Jahre für verschiedene Verlage geschrieben hat, ist er nun erfolgreicher Selfpublisher. (Dieser Tage erschien sein aktueller Roman »Stille Schwester«.) Ich wollte wissen, warum er das tut, ob er es schon bereut und ob sich das neue Engagement eigentlich auszahlt. Wir führten das Interview per Mail.
Frage: Nachdem du jahrelang erfolgreich in verschiedenen Verlagen publiziert hast, bist du jetzt als Selfpublisher unterwegs. Ging's dir da nur um die Freiheit, oder hast du damit auch ein anderes Einkommen?
Martin Krist: Sowohl als auch. Einerseits hat sich bei mir ein Frust angestaut über die Verlage, bei denen vielfach nur noch Chaos herrscht, Fehler passieren, meine Arbeit kaum eine Wertschätzung erfuhr. Und obendrein schränkten sie mich dann auch noch ein in ihrer verzweifelten Suche nach dem nächsten, großen, schnellen Erfolg. Getreu der Devise: Schreib das, was gerade angesagt ist, oder ...
Auf der anderen Seite ging es mir natürlich um ein anderes, besseres Einkommen. Denn zuletzt hatte ich bei den Verlagen nur noch Angst um meine Existenz. Wie geht es weiter? Was wird nächste Jahr? Will der Verlag mich weiterhin?
Dieser Druck ist jetzt weg. Ich weiß ganz genau, was nächstes Jahr passieren wird. Und ich alleine bin dafür verantwortlich, mit all meiner Kraft, vor allem aber mit all meinen Ideen, meiner Kreativität, meiner Professionalität, die nicht fortwährend ausgebremst wird.
Frage: Auf dem LitCamp sagtest du sehr pointiert, der Buchhandel solle sterben. Das klingt schon sehr negativ. Woher diese Wut?
Martin Krist: Wut ist der falsche Ausdruck. Eher: Enttäuschung. Oder: Resignation. Wenn der Buchhandel trotz meiner intensiven und, ja, auch finanziellen Bemühungen nicht bereit ist, sich auf mich – oder grundsätzlich: auf neue Entwicklungen – einzulassen, dann ist mir der Buchhandel auch egal. Wenn er sich nicht ändern will, kann ich es auch nicht ändern. Dann wird er über kurz oder lang eben sterben. So einfach ist das.
Frage: Derzeit läuft es ja ganz gut für dich – Deine Bücher verkaufen sich, und du hat als Selfpublisher ein gutes Auskommen. Aber was wäre, wenn ein Verlag auf dich zukäme und dir ein vernünftiges Angebot machen würde?
Martin Krist: Diese Frage wurde mir inzwischen schon mehrmals gestellt. Ganz ehrlich: Dieses Angebot müsste schon sehr, sehr vernünftig sein, damit ich es mir überlege. Mit dem, was die Verlage mir in der Vergangenheit geboten haben – und hey, das waren durchaus Vorschüsse im fünfstelligen Bereich – locken sich mich nicht mehr hinter dem Ofen hervor. Dafür genieße ich viel zu sehr meine Freiheit.
Martin Krist kenne ich seit gut zwanzig Jahren, so richtig unterhalten haben wir uns aber erstmals im vergangenen Sommer beim LiteraturCamp in Heidelberg. Ein zweites Gespräch schloss sich in diesem Sommer an – Martin hielt beides Mal vielbeachtete Vorträge.
Nachdem er viele Jahre für verschiedene Verlage geschrieben hat, ist er nun erfolgreicher Selfpublisher. (Dieser Tage erschien sein aktueller Roman »Stille Schwester«.) Ich wollte wissen, warum er das tut, ob er es schon bereut und ob sich das neue Engagement eigentlich auszahlt. Wir führten das Interview per Mail.Frage: Nachdem du jahrelang erfolgreich in verschiedenen Verlagen publiziert hast, bist du jetzt als Selfpublisher unterwegs. Ging's dir da nur um die Freiheit, oder hast du damit auch ein anderes Einkommen?
Martin Krist: Sowohl als auch. Einerseits hat sich bei mir ein Frust angestaut über die Verlage, bei denen vielfach nur noch Chaos herrscht, Fehler passieren, meine Arbeit kaum eine Wertschätzung erfuhr. Und obendrein schränkten sie mich dann auch noch ein in ihrer verzweifelten Suche nach dem nächsten, großen, schnellen Erfolg. Getreu der Devise: Schreib das, was gerade angesagt ist, oder ...
Auf der anderen Seite ging es mir natürlich um ein anderes, besseres Einkommen. Denn zuletzt hatte ich bei den Verlagen nur noch Angst um meine Existenz. Wie geht es weiter? Was wird nächste Jahr? Will der Verlag mich weiterhin?
Dieser Druck ist jetzt weg. Ich weiß ganz genau, was nächstes Jahr passieren wird. Und ich alleine bin dafür verantwortlich, mit all meiner Kraft, vor allem aber mit all meinen Ideen, meiner Kreativität, meiner Professionalität, die nicht fortwährend ausgebremst wird.Frage: Auf dem LitCamp sagtest du sehr pointiert, der Buchhandel solle sterben. Das klingt schon sehr negativ. Woher diese Wut?
Martin Krist: Wut ist der falsche Ausdruck. Eher: Enttäuschung. Oder: Resignation. Wenn der Buchhandel trotz meiner intensiven und, ja, auch finanziellen Bemühungen nicht bereit ist, sich auf mich – oder grundsätzlich: auf neue Entwicklungen – einzulassen, dann ist mir der Buchhandel auch egal. Wenn er sich nicht ändern will, kann ich es auch nicht ändern. Dann wird er über kurz oder lang eben sterben. So einfach ist das.
Frage: Derzeit läuft es ja ganz gut für dich – Deine Bücher verkaufen sich, und du hat als Selfpublisher ein gutes Auskommen. Aber was wäre, wenn ein Verlag auf dich zukäme und dir ein vernünftiges Angebot machen würde?
Martin Krist: Diese Frage wurde mir inzwischen schon mehrmals gestellt. Ganz ehrlich: Dieses Angebot müsste schon sehr, sehr vernünftig sein, damit ich es mir überlege. Mit dem, was die Verlage mir in der Vergangenheit geboten haben – und hey, das waren durchaus Vorschüsse im fünfstelligen Bereich – locken sich mich nicht mehr hinter dem Ofen hervor. Dafür genieße ich viel zu sehr meine Freiheit.
02 März 2018
Der Geisterspiegel und ich
Das Online-Fanzine »Geisterspiegel« veröffentlichte ein Interview mit mir; die Fragen dazu stellte Alexandra Trinley. Es ging in dem Interview vor allem um meinen Fantasy-Roman »Das blutende Land«, ich konnte einige Hintergründe zu dem Buch erläutern.
(Was ich ja eigentlich doof finde: Der Leser oder die Leserin soll das Buch lesen und idealerweise gut finden, ohne zu wissen, was sich der Autor so alles gedacht hat.)
Zum Thema Brutalität, auf das ich jetzt doch schon öfters angesprochen wurde, äußerte ich mich: »Ich wollte aber einen Roman schreiben, der so realitätsnah ist, wie man das schreiben kann. Machen wir uns nichts vor: Was heute in der Welt vorgeht, ist alles schrecklicher und grausiger als alles, was ich in diesem Roman nur andeute.
In anderen Fragen und Antworten ging es auch um meine »Peter Pank«-Romane. Darüber hinaus konnte ich ein wenig meine skeptische Sicht der Welt äußern. Mal schauen, welche Resonanz es auf dieses Interview gibt ...
(Was ich ja eigentlich doof finde: Der Leser oder die Leserin soll das Buch lesen und idealerweise gut finden, ohne zu wissen, was sich der Autor so alles gedacht hat.)Zum Thema Brutalität, auf das ich jetzt doch schon öfters angesprochen wurde, äußerte ich mich: »Ich wollte aber einen Roman schreiben, der so realitätsnah ist, wie man das schreiben kann. Machen wir uns nichts vor: Was heute in der Welt vorgeht, ist alles schrecklicher und grausiger als alles, was ich in diesem Roman nur andeute.
In anderen Fragen und Antworten ging es auch um meine »Peter Pank«-Romane. Darüber hinaus konnte ich ein wenig meine skeptische Sicht der Welt äußern. Mal schauen, welche Resonanz es auf dieses Interview gibt ...
28 Januar 2018
Interview mit Literatopia
Darüber habe ich mich sehr gefreut: Das Internet-Portal »Literatopia«, das seinen Schwerpunkt zumindest zu einem großen Teil auf phantastische Literatur legt, hat mich zum Interview gebeten. Das Interview wurde per Mail geführt, die Fragen bekam ich von Judith Madera. (Sie wohnt in derselben Stadt wie ich.)

Befragt wurde ich zu meinem Fantasy-Roman »Das blutende Land« und seinen Hintergründen. Aber es ging auch um PERRY RHODAN, also um meinen Job, sowie um meine Punkrock-Romane, genauer gesagt, um den Kurzgeschichtenband »Für immer Punk?«.
Das Interview gefällt mir selbst sehr gut – klar, es geht ja auch um mich. Möge sich jede/r selbst eine eigene Meinung bilden ...

Befragt wurde ich zu meinem Fantasy-Roman »Das blutende Land« und seinen Hintergründen. Aber es ging auch um PERRY RHODAN, also um meinen Job, sowie um meine Punkrock-Romane, genauer gesagt, um den Kurzgeschichtenband »Für immer Punk?«.
Das Interview gefällt mir selbst sehr gut – klar, es geht ja auch um mich. Möge sich jede/r selbst eine eigene Meinung bilden ...
27 Oktober 2017
Auf dem roten Teppich
Das finde ich nett: Bei Droemer-Knaur gibt es eine Leselounge – zumindest auf der Internet-Seite des Verlages. Dort wiederum gibt es eine Rubrik, die sich »auf dem roten Teppich« nennt. Und dort bin jetzt auch ich aufgeführt, was mich sehr freut.
Man zitiert in der Überschrift als mein »theoretisches Motto« etwas, das ich viel zu selten schaffe: »nicht stressen lassen!«. Eine sehr schöne Seite mit einigen netten Fragen und einigen hoffentlich interessanten Antworten. Mein erstes Interview gewissermaßen zu »Das blutende Land« ...
Man zitiert in der Überschrift als mein »theoretisches Motto« etwas, das ich viel zu selten schaffe: »nicht stressen lassen!«. Eine sehr schöne Seite mit einigen netten Fragen und einigen hoffentlich interessanten Antworten. Mein erstes Interview gewissermaßen zu »Das blutende Land« ...
31 Mai 2017
Ein aktuelles Blog-Interview mit mir
Tanja Karmann hat einen Blog gestartet, den sie unter das schöne Motto »Books. Design. Coaching« stellt. Man tut ihr sicher nicht unrecht, wenn man ihn als Literatur-Blog bezeichnet; ich kenne die Bloggerin durch ihr Mitwirken bei der Firma WerkZeugs sowie von diversen Begegnungen auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig her.
Ich zitiere aus der Blogbeschreibung: »Weil ich gern Menschen mit meiner Begeisterung anstecke, gibt es hier in
meinem Blog regelmäßig Rezensionen und Buchempfehlungen, außerdem
Interviews mit Autoren und anderen Menschen aus der Buchbranche sowie
Berichte von Messen und Conventions.« Das klingt nach einer Richtung, die mir gefallen könnte – vor allem, wenn es einen Schwerpunkt bei der Phantastik gibt.
Deshalb war ich schnell damit einverstanden, einige Fragen per Mail zu beantworten. Unter der Überschrift »Berufe in der Buchbranche« ist das Interview mit mir jetzt auf der genannten Seite nachzulesen. Ich erzähle darüber, wie ich Redakteur wurde und wie ein typischer Arbeitstag bei mir verläuft.
Sehr privat wird es nicht; es geht schließlich um meinen Beruf. Aber es gibt einiges zu lesen, das hoffentlich nicht nur mir schmeichelt, sondern auch einigermaßen interessant ist ...
11 November 2016
Das Polytox und ich
Früher machte man Fanzines, heute wird die Punkrock-Szene mithilfe von Blogs und Online-Magazinen durchleuchtet. Das ist der Fortschritt unserer Zeit, das kann man jetzt gut oder schlecht finden – es ist halt so.
Ganz neu ist das Online-Fanzine »polytox.org«, das von einer Reihe von Leuten gemacht wird, die ich teilweise seit zehn bis zwanzig Jahren kenne. Man versteht sich als »ein Zine von Bekannten und Freunden«, will sich mit »Musik, Gesellschaft, Kunst, Politik oder Punk, Hiphop, Dadaismus, Comics« beschäftigen und strebt ein Zine an, »das auf den ersten Blick vielleicht keinen roten Faden hat«.
Das klingt nach einer guten Mischung, und ich wünsche der neuen Online-Publikation einen langen Atem. Besonders erfreut bin ich natürlich darüber, dass ich recht früh schon auf »polytox.org« auftauche.
Unter dem Titel »Klaus N. Frick – Für immer Punk?« gibt es nicht nur eine Besprechung zu meinem Kurzgeschichtenband, sondern auch ein ausführliches Interview mit mir. Ich plaudere da ein wenig über das Buch – logisch! –, aber ebenso darüber, wie es ist, in einem Verlag zu arbeiten und trotzdem auf Krachkonzerte zu gehen.
01 Juli 2016
Interview mit dem Würfelwerfer
Ich gestehe, dass ich von der Internet-Seite »Würfelwerfer« noch nie gehört hatte. Das liegt sicher daran, dass ich wenig Ahnung von Spielen habe und auch eher zu den Menschen gehöre, die spielefaul sind. Wenn im Freundeskreis von »Spieleabenden« gesprochen wird, bin ich derjenige, der sich allerlei Ausreden überlegt, um nicht hinzugehen, oder der dann abends den anderen den Spaß durch seine miese Laune verdirbt.
Aber ich war sehr geschmeichelt, als mich Steffen Rühl fragte, ob ich Lust hätte, ein Interview für den Podcast zu geben. Das Interview führten wir dieser Tage – und seit einiger Zeit ist es online. Man kann es sich auf Soundcloud anhören, es ist fast eine Stunde lang.
Ich zitiere aus der Information zu dem Interview: »Das volle Interview mit dem Chefredakteur von Perry Rhodan, Klaus N. Frick, über Science Fiction, Punk & Dosenbier.« Damit ist der Inhalt des Interviews wirklich sehr gut umschrieben; ich hoffe, nicht zu viel Unfug gelabert zu haben ...
Aber ich war sehr geschmeichelt, als mich Steffen Rühl fragte, ob ich Lust hätte, ein Interview für den Podcast zu geben. Das Interview führten wir dieser Tage – und seit einiger Zeit ist es online. Man kann es sich auf Soundcloud anhören, es ist fast eine Stunde lang.Ich zitiere aus der Information zu dem Interview: »Das volle Interview mit dem Chefredakteur von Perry Rhodan, Klaus N. Frick, über Science Fiction, Punk & Dosenbier.« Damit ist der Inhalt des Interviews wirklich sehr gut umschrieben; ich hoffe, nicht zu viel Unfug gelabert zu haben ...
11 Februar 2016
Ich wurde interviewt
Die »SOL« ist die Zeitschrift der PERRY RHODAN-FanZentrale. An der Gründung der Zeitschrift vor ziemlich genau zwanzig Jahren war ich nicht ganz unschuldig – weshalb es mich besonders freut, wenn ich in diesem Heft »auftauche«. Die aktuelle Ausgabe trägt die Nummer 81, wird dieser Tage an die Abonnenten verschickt und bringt ein umfangreiches Interview mit mir.
Auf fünf Seiten werde ich von Christina Hacker »ausgequetscht«. Es geht vor allem um PERRY RHODAN, was angesichts des Themas der Zeitschrift angebracht ist, aber auch um meine eigenen Geschichten, um Punkrock und die Fan-Szene. Selbst kann ich kaum etwas dazu aussagen, ob die Fragen und Antworten gut sind – das müssen die Leser entscheiden –, aber ich finde die Zusammenstellung sehr gelungen.
Das Interview wurde übrigens in Wolfenbüttel geführt. Dort an der Bundesakademie für kulturelle Bildung hatte mich Christina Hacker vor ihr Diktiergerät gesetzt und mir dann viele Fragen gestellt. Wer also jetzt unbedingt mehr über mich wissen will (ein wenig eitel bin ich ja schon ...), kann das Heft über die Internet-Seite der PRFZ bestellen.
Auf fünf Seiten werde ich von Christina Hacker »ausgequetscht«. Es geht vor allem um PERRY RHODAN, was angesichts des Themas der Zeitschrift angebracht ist, aber auch um meine eigenen Geschichten, um Punkrock und die Fan-Szene. Selbst kann ich kaum etwas dazu aussagen, ob die Fragen und Antworten gut sind – das müssen die Leser entscheiden –, aber ich finde die Zusammenstellung sehr gelungen.
Das Interview wurde übrigens in Wolfenbüttel geführt. Dort an der Bundesakademie für kulturelle Bildung hatte mich Christina Hacker vor ihr Diktiergerät gesetzt und mir dann viele Fragen gestellt. Wer also jetzt unbedingt mehr über mich wissen will (ein wenig eitel bin ich ja schon ...), kann das Heft über die Internet-Seite der PRFZ bestellen.
30 November 2015
Kesselpunks und Enpunkt
Einen schönen Videobericht vom Zinefest gibt's bei den Kesselpunks – finde ich natürlich gut. Unter anderem ist meine Nase zu sehen, ich werde auch interviewt (so ab der vierten Minute). Wer sich's angucken möchte, gehe direkt auf die entsprechende YouTube-Seite.
21 April 2015
Hermann Ritter und das Ende von »Magira«
Im Sommer 2014 empfand ich es als kleinen Schock: »Magira« sollte eingestellt werde, das »Jahrbuch zur Fantasy« würde quasi seine Pforten schließen. Das machte mich einigermaßen sprachlos – ich selbst hatte einige Beiträge für das Buch geliefert und es immer wieder gern gelesen.
Nachdem bereits ein neues Jahr angebrochen ist und man sich eigentlich bereits auf ein neues Jahrbuch einstellen könnte, liegt es nahe, mit einem der Herausgeber ein kleines Interview zu führen. Mein Gesprächspartner ist Hermann Ritter, mit dem ich seit über dreißig Jahren befreundet bin; unser Interview wurde per Mail geführt.

Klaus N. Frick: Die Entwicklung von »Magira« ist ja eigentlich höchst verblüffend: vom Fanzine in den 70er-Jahren über das Magazin in den frühen 80er-Jahren bis hin zu dem Jahrbuch, zu dem es zuletzt mit Michael Scheuch und dir sowie Michael Haitel und dir geworden ist. Warum habt ihr eigentlich »damals« das »Magira« wiederbelebt?
Hermann Ritter: Weil das »Magira« immer ein Meilenstein war. Das erste deutsche Fantasy-Magazin – eingeschlafen, ohne schuld zu haben; nicht wirklich eingestellt, aber einfach länger nicht mehr erschienen. Da war es naheliegend, eine Wiederbelebung durchzuführen.
Klaus N. Frick: War es eigentlich kein seltsames Gefühl, in die Fußstapfen der »alten« Fantasy-Garde zu treten?
Hermann Ritter: Irgendwann stellt man fest, dass man selbst nach 30 Jahren Fandom zu einem der »Alten« geworden ist. Und dass man die Flamme weitergeben muss.
Klaus N. Frick: Und warum habt ihr jetzt nach all den Jahren das Jahrbuch eingestellt?
Hermann Ritter: Die Verkaufszahlen waren mies und wurden immer mieser. Dazu kam, dass das Interesse in den Reihen des herausgebenden FantasyClub e.V. immer geringer wurde. Ohne Zuarbeiten von außen wird das zu einer 2-Mann-Trapeznummer. Und das ist nicht durchzuhalten, wenn man nebenbei noch leben will.
Klaus N. Frick: Gibt es Gründe, warum die Leser weggeblieben sind? Mangelndes Marketing vielleicht?
Hermann Ritter: Wenn man kein Marketing hat, kann es keinen Mangel daran geben.
Klaus N. Frick: Könnte es auch am Inhalt gelegen haben? Ich fand, dass das »Magira« oftmals tolle Artikel und Kurzgeschichten enthielt, leider aber auch viele Rezensionen, die – um es höflich zu sagen – nicht sonderlich professionell waren. Kann es sein, dass die Leser deshalb wegblieben, weil viele »Magira«-Inhalte sich kaum von denen irgendwelcher Blogs oder Amazon-Besprechungen unterschieden?
Hermann Ritter: Als wir anfingen (2001), war es mit den Internet-Rezensionen noch nicht so. Und ich habe (Indianerehrenwort) immer über ein Drittel rausgestrichen – die Kunst der Rezension stirbt aus, weil das Internet den Standard drückt. Nicht anders herum.
Klaus N. Frick: Meinst du nicht, dass es für die Fantasy-Literatur besser wäre, wenn es ein vernünftiges Medium gäbe, dass die Entwicklung dieser Szene kritisch und ausführlich begleitet?
Hermann Ritter: Ja, es wäre gut. Nein, es wäre fast zwingend. Die Flut der Informationen ist groß, aber die »tatsächlichen Infos« (die Dinge, die man wirklich wissen will) werden immer weniger. Der Medien-Rummel für jeden kleinen Pups ist groß und wird immer und immer wieder online reproduziert. Da braucht man eine kritische Stimme ... die ich nicht sehe.«
Klaus N. Frick: Und wie geht es mit dir und der Fantasy jetzt weiter, nachdem es das »Magira« nicht mehr gibt?
Hermann Ritter: Ich bin da noch planlos. Mal sehen, ob mir jemand ein Angebot macht … oder ob ich nicht einfach die Dinge weiter mache, die mir Spaß machen – und dann schaue, wer sie druckt.
Klaus N. Frick: Vielen Dank für die schönen Antworten!
Hermann Ritter: Wie immer: Gerne. Und du warst der erste, der gefragt hat … auch ein Indiz, oder?
Nachdem bereits ein neues Jahr angebrochen ist und man sich eigentlich bereits auf ein neues Jahrbuch einstellen könnte, liegt es nahe, mit einem der Herausgeber ein kleines Interview zu führen. Mein Gesprächspartner ist Hermann Ritter, mit dem ich seit über dreißig Jahren befreundet bin; unser Interview wurde per Mail geführt.

Klaus N. Frick: Die Entwicklung von »Magira« ist ja eigentlich höchst verblüffend: vom Fanzine in den 70er-Jahren über das Magazin in den frühen 80er-Jahren bis hin zu dem Jahrbuch, zu dem es zuletzt mit Michael Scheuch und dir sowie Michael Haitel und dir geworden ist. Warum habt ihr eigentlich »damals« das »Magira« wiederbelebt?
Hermann Ritter: Weil das »Magira« immer ein Meilenstein war. Das erste deutsche Fantasy-Magazin – eingeschlafen, ohne schuld zu haben; nicht wirklich eingestellt, aber einfach länger nicht mehr erschienen. Da war es naheliegend, eine Wiederbelebung durchzuführen.
Klaus N. Frick: War es eigentlich kein seltsames Gefühl, in die Fußstapfen der »alten« Fantasy-Garde zu treten?
Hermann Ritter: Irgendwann stellt man fest, dass man selbst nach 30 Jahren Fandom zu einem der »Alten« geworden ist. Und dass man die Flamme weitergeben muss.
Klaus N. Frick: Und warum habt ihr jetzt nach all den Jahren das Jahrbuch eingestellt?
Hermann Ritter: Die Verkaufszahlen waren mies und wurden immer mieser. Dazu kam, dass das Interesse in den Reihen des herausgebenden FantasyClub e.V. immer geringer wurde. Ohne Zuarbeiten von außen wird das zu einer 2-Mann-Trapeznummer. Und das ist nicht durchzuhalten, wenn man nebenbei noch leben will.
Klaus N. Frick: Gibt es Gründe, warum die Leser weggeblieben sind? Mangelndes Marketing vielleicht?
Hermann Ritter: Wenn man kein Marketing hat, kann es keinen Mangel daran geben.
Klaus N. Frick: Könnte es auch am Inhalt gelegen haben? Ich fand, dass das »Magira« oftmals tolle Artikel und Kurzgeschichten enthielt, leider aber auch viele Rezensionen, die – um es höflich zu sagen – nicht sonderlich professionell waren. Kann es sein, dass die Leser deshalb wegblieben, weil viele »Magira«-Inhalte sich kaum von denen irgendwelcher Blogs oder Amazon-Besprechungen unterschieden? Hermann Ritter: Als wir anfingen (2001), war es mit den Internet-Rezensionen noch nicht so. Und ich habe (Indianerehrenwort) immer über ein Drittel rausgestrichen – die Kunst der Rezension stirbt aus, weil das Internet den Standard drückt. Nicht anders herum.
Klaus N. Frick: Meinst du nicht, dass es für die Fantasy-Literatur besser wäre, wenn es ein vernünftiges Medium gäbe, dass die Entwicklung dieser Szene kritisch und ausführlich begleitet?
Hermann Ritter: Ja, es wäre gut. Nein, es wäre fast zwingend. Die Flut der Informationen ist groß, aber die »tatsächlichen Infos« (die Dinge, die man wirklich wissen will) werden immer weniger. Der Medien-Rummel für jeden kleinen Pups ist groß und wird immer und immer wieder online reproduziert. Da braucht man eine kritische Stimme ... die ich nicht sehe.«
Klaus N. Frick: Und wie geht es mit dir und der Fantasy jetzt weiter, nachdem es das »Magira« nicht mehr gibt?
Hermann Ritter: Ich bin da noch planlos. Mal sehen, ob mir jemand ein Angebot macht … oder ob ich nicht einfach die Dinge weiter mache, die mir Spaß machen – und dann schaue, wer sie druckt.
Klaus N. Frick: Vielen Dank für die schönen Antworten!
Hermann Ritter: Wie immer: Gerne. Und du warst der erste, der gefragt hat … auch ein Indiz, oder?
09 April 2013
Kurz-Interview im BA-Blog
Seit vielen Jahren bin ich als gelegentlicher Dozent an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel tätig; darüber habe ich immer mal wieder auch berichtet. Bei meinem letzten Besuch in dieser schönen Bildungseinrichtung, der im Februar 2013 stattfand, wurde ich interviewt: sehr knapp und sehr spontan.
Es ging natürlich unter anderem um meinen Job, aber abgebildet wurden zwei sehr nette Bilder von mir. Die Fragen stellte Dr. Olaf Kutzmutz, der »literarische Leiter« der Bundesakademie – oder wie auch immer der Titel exakt ist.
Hier geht's zum Interview ...
Es ging natürlich unter anderem um meinen Job, aber abgebildet wurden zwei sehr nette Bilder von mir. Die Fragen stellte Dr. Olaf Kutzmutz, der »literarische Leiter« der Bundesakademie – oder wie auch immer der Titel exakt ist.
Hier geht's zum Interview ...
16 Oktober 2012
Interview in den AN
Ein gelungenes Interview mit mir erschien dieser Tage in der aktuellen Ausgabe der »Andromeda Nachrichten«. Dabei handelt es sich um das Fanzine des Science-Fiction-Clubs Deutschland e.V., den es auch schon seit über 50 Jahrne gibt.Auf zwei Seiten geht es in dieser Ausgabe, die es pünktlich zur Frankfurter Buchmesse gab, über meine Arbeit bei der Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN NEO und den damit zusammenhängenden Aufgaben. Das passte insofern ganz gut, weil es auf der Buchmesse ja auch einen »Auftritt« von zwei Autoren und mir zu genau diesem Thema gab.
Die Fragen stellte Ralf Boldt, und die Beantwortung hat mir Spaß bereitet. Jetzt sollte ich das Fanzine nur noch lesen: Es sieht auf jeden Fall gut aus und wartet mit einem ziemlich coolen Titelbild auf. Schöne Sache.
20 September 2012
Ich und das Vice
Kennt jemand die Zeitschrift »Vice«? Ich habe sie schon gelegentlich in den Fingern gehabt: eher zeitgeistig orientiert, mal mit Mode, mal mit Musik, mal mit abgefahrenen Themen. In der aktuellen Ausgabe ist wohl meine Nase zu finden; es geht um meinen Job.
Freundlicherweise haben die »Vice«-Macher das ausführliche Interview, das mit mir geführt worden ist, auch auf ihre eigene Homepage gestellt. Da kann man es jetzt kostenfrei und ohne jegliche Probleme nachlesen.
Unter der Rubrik »Stuff« und dem Titel »Das unendliche Märchen« geht es um die Vergangenheit einer sogenannten Raketenheftchenserie, um irrwitzige politische Vorwürfe und meine Stellung dazu. Ich war recht ehrlich und bin sehr gespannt, wie die Leser das dann finden. Prügel gibt's garantiert zu einigen Aussagen.
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