25 September 2026

Ein Fanzine zum Fest

Wie schreibt man vernünftig über ein Fanzine, dessen Inhalt nur Leuten verständlich ist, die sich mit dem Thema auskennen? Ich versuch’s: Dieser Tage flatterte mir die Ausgabe 382 des Fantasy-Fanzines »Hornsignale« ins Haus, für die Zilly Heywood redaktionell verantwortlich zeichnet. Das Heft im A5-Format ist farbig gedruckt und umfasst 44 Seiten, davon viele mit farbigen Fotos.

Der Inhalt beschäftigt sich mit dem Fest der Fantasie, das im August 2026 in Bad Kissingen veranstaltet wurde und bei dem ich mich zwei Tage lang sehen ließ. Die vielen Fotos erlauben einen wunderbaren Eindruck von der Veranstaltung: Sie zeigen Menschen in Gewandung, also in Kleidung, die zum Fantasy-Volk von Clanthon gehören. (Nein, das erkläre ich jetzt nicht.)

In den verschiedenen Texten geht es ebenfalls um das Fest. Hermann Ritter schreibt sehr subjektiv über die Tage in Bad Kissingen, in anderen Texten geht es um die Zeremonie, die das Volk von Clanthon abhielt und an dessen Ende eine neue Königin stand. (Von einem studierten Sozialarbeiter zu einer Physikerin – allein das finde ich schon großartig.)

Ich habe das Fanzine zuerst durchgeblättert und mir die Fotos angesehen, dann las ich es, um mir die Fotos hinterher noch einmal anzuschauen. Und die Texte las ich gleich noch mal.

Mir gefällt die Mixtur aus Phantastik und Realwelt, die hier zum Ausdruck kommt. Sie belegt, dass FOLLOW nicht nur bei grauhaarigen Männern wie Hermann Ritter und mir »funktioniert«, sondern auch Leute fasziniert, die dreißig Jahre alt oder deutlich jünger sind.

Schönes Fanzine, sehr positiv!

Keine Kommentare: