»Du bist ja eigentlich nicht die Zielgruppe«, sagte die Verlegerin zu mir, als ich mir das erste Buch ihres Verlags an ihrem Stand auf dem BuchmesseCon kaufte. Gemeint ist Hannah Brosch, und sie grinste dabei; so ernst war die Aussage also nicht gemeint. Aber mir gefiel die Optik von »In Bernstein gebannt«, und weil ich die Idee des Romans interessant fand, kaufte ich das Buch sehr gern.
Mittlerweile habe ich mit der Lektüre begonnen. Sagen wir so: Die Hauptfigur ist weiblich und bald vierzig Jahre jünger als ich – da passe ich vielleicht wirklich nicht zur Zielgruppe. Was immer das sein soll …
Letztlich ist das egal: Ein Roman muss mir gefallen, und dann bin ich schon sehr zufrieden.
Bisher zieht mich der Urban-Fantasy-Roman von Alessandra Reß gut in seinen Bann. Die Figuren werden schlüssig präsentiert, das Geheimnis entwickelt sich spannend auf zwei Handlungsebenen, von denen eine ein Tagebuch ist. Und langsam wird die Handlung düster.
Das ist definitiv »echte« Fantasy und keine Romantasy. Bisher fühlt es sich nicht einmal an, als käme gleich eine Liebesgeschichte um die Ecke. Mit dem studentischen Umfeld der Hauptfigur komme ich gut klar; immerhin arbeitete ich einmal drei Jahre lang in einer Studentenstadt.
Rezension folgt. Aber ich kann schon mal sagen: guter Start für den jungen Verlag!

1 Kommentar:
Ach ja – wer mehr Informationen zu »In Bernstein gebannt« haben möchte, gehe auf die Internet-Seite des Verlags.
Hier:
https://www.brosch-verlag.de/2026/09/14/das-erste-buch-erscheint-in-bernstein-gebannt/
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