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09 Juli 2026

Art Brut und ihr Bang

Im Herbst 2005 sah ich in Los Angeles in »The Echo« eine englische Band, von der ich mir kurz davor die erste Langspielplatte gekauft hatte. Art Brut spielten vor einem frenetisch feiernden Publikum – es waren vielleicht 200 Leute anwesend – und sorgten für eine grandiose Stimmung. Ich bekam während des ganzen Konzerts mein Grinsen nicht aus dem Gesicht, und so ging es wohl vielen der Anwesenden.

Dieser Tage hörte ich mir die Platte wieder an. »Bang Bang Rock & Roll« kam 2005 heraus und begeisterte mich vom ersten Ton an. Das war nicht unbedingt neu, aber es knallte gut. Ob man das in die IndieRock-Ecke steckte oder als Punk bezeichnete, war mir völlig egal. In Los Angeles traten Art Brut auf, als seien sie eine Punk-Band, obwohl sie allesamt eher unpunkig wirkten.

Zurück zur Platte, die ich mir immer noch mit Genuss anhören kann. Es gibt natürlich Stücke wie »My Little Brother« oder das »Formed A Banded«, die richtig zum Pogo einladen, aber es gibt auch ruhigere Stücke wie das Liebeslied »Emily Kane« – aber das ist natürlich kein einfaches Liebeslied, sondern die originelle Version davon. Die Band verarbeitet allerlei gewöhnlich wirkende Themen (in »Moving To L.A.« wird natürlich über das englische Wetter gejammert) zu schrägen Liedern, und das ist immer ironisch bis sarkastisch.

Der Sänger kann nicht singen, anders lässt sich das nicht sagen. Im Prinzip benutzt er eine Art Sprechgesang, die aber nichts mit HipHop oder dergleichen zu tun hat, sondern eben sehr rhythmisch ist; bei einem Konzert hüpft man dann mit dem Sänger mit … Seine Stimme ist gut, er kriegt die Stücke richtig gut rüber; wer aber einen Sangeskünstler erwartet, ist hier falsch.

Und die Band? Die ist richtig gut, man merkt den Herren die Spielfreude an. Klar wird hier weder die Rockmusik im Allgemeinen noch der Punk neu erfunden; der Sound ist ebenfalls sehr rhythmisch, hat aber auch ordentliche Melodien. Die Gitarren klingen angenehm, der Bass und das Schlagzeug poltern ordentlich durch die Stücke, und der Sänger muss dazu eigentlich nur noch ins Mikro schreien. Das alles ist meist schmissig und selbst in den langsamen Passagen immer auf den Punkt gebracht; weit entfernt von manch langweiligem IndieRock.

Ernsthaft: Art Brut waren live großartig. Und die »Bang Bang Rock & Roll« ist immer noch eine sehr gute Platte. Wer sie bisher nicht kennt: reinhören!

23 April 2026

Die neuen Landkarten

Der Titel »New Maps Of Hell« und das Cover machen schon klar: Das hier ist keine Vinylscheibe, die von sonnigen Stränden und fröhlichen Leuten berichtet. Es handelt sich um die Schallplatte, die Bad Religion im Jahr 2007 veröffentlicht hat. Ich fischte sie unlängst aus dem Schrank und legte sie, in den Tagen darauf lief sie manchmal fast ununterbrochen, was mich selbst verwunderte.

Ich sah Bad Religion zweimal: einmal in den 80er-Jahren, als sie mit »Suffer« auf ihrer großen Tour durch Europa war und noch in Jugendzentren auftraten, dann in den ganz frühen 90er-Jahren, als sie schon in einer Halle spielten. Das erste Konzert war sensationell, das zweite auch noch ganz gut; danach wurde die Band für Festivals gebucht, die ich nicht im (Alp-)Traum besuchen wollte. Ich hörte die Musik immer noch gern, habe die Band aber seit 1991 nicht mehr live gesehen.

Das ist alles lange her; seither wechselte die Besetzung der Band mehrfach, während man viele Konzerte spielte und eine Platte nach der anderen veröffentlichte. Die »New Maps Of Hell« aus dem Jahr 2007 erinnert mich positiv an die späten 80er-Jahre: Das ist keine lahmarschige Musik von mittelalten Männern, sondern ein dynamischer Sound, bei dem ich nicht stillsitzen kann.

Die einzelnen Stücke sind schnell und abwechslungsreich; es wird nicht einfach nach vorne gebolzt, sondern es sind schmissige Melodien. Die Band spielt auf dieser Platte einen klassischen Punkrock mit viel Schmackes, definitiv keinen Metal, auch wenn die Gitarre manchmal schon sehr singt, und auf Gejammer wird sowieso verzichtet.

Ich fand die Platte erstaunlich toll und verstehe nicht, wieso sie bei mir immer ein bisschen untergegangen ist. Eigentlich hätte sie ja gute Chancen, meine liebste Scheibe der Band zu werden. Okay, Scherzchen: Das wird wohl immer die »Suffer« bleiben. Aber richtig gut finde ich »New Maps Of Hell« trotzdem!

09 April 2026

Schicke Platte aus Osnabrück

In den Zehner-Jahren verlor ich langsam den Kontakt zu den aktuellen Entwicklungen in der Punk-Szene. Ich kaufte mir zwar immer noch Platten und ging auf Konzerte, aber das wurde alles langsam weniger. So verpasste ich viele Bands, anders kann ich es nicht nennen.

Die Blank Pages aus Osnabrück verpasste ich nicht ganz. Ihre Langspielplatte, die die vierköpfige Band im Jahr 2013 veröffentlichte, kaufte ich mir, und ich hörte sie mir an, vergaß sie aber schnell wieder. Dieser Tage nahm ich sie mir noch einmal vor und stellte fest, dass sie echt gut ist. Kein Meisterwerk, das man unbedingt kennen müsste, aber eine richtig ordentliche Vinylscheibe.

Die Band brachte drei »kleine« Platten und diese LP heraus, löste sich dann aber auch bald wieder auf. Bei der Gestaltung der Langspielplatte gaben sich die Band und das Label viel Mühe: Es ist ein richtiges Album zum Aufklappen, auf dessen Innenseite auch alle Texte abgedruckt sind. Das sieht sehr schick aus und wirkt so, als habe man auf ein Publikum geschielt, das ein bisschen mehr Kohle in der Hand hat als der durchschnittliche Punk.

Und die Musik? Geboten wird melodischer Punkrock mit einer ordentlichen Kante, der nicht langweilt und keinen Ausfall aufweist. Die zehn Stücke sind in englischer Sprache gehalten und erinnern an die ganz frühen 80er-Jahre, also kurz vor der Nietenlederjacken-Invasion aus England. Die Gitarre weist manchmal einen leichten Emo-Einschlag aus, ansonsten aber hält man sich von Modernismen sehr fern.

Und was das Tempo angeht, bleibt man in der mittleren Spur. Das ist ein Sound, bei dem man die ganze Zeit den Kopf und den Fuß bewegt, aber nicht durch die Wohnung pogt oder beschließt, Mülleimer durch Schaufensterscheiben zu werfen.

Gelungener Punkrock! Kann man sich immer noch anhören!

19 März 2026

Unterschätzte Hardcore-Platte

Ich bin mir nicht sicher, ob ich The Depraved in den 80er-Jahren gesehen habe oder nicht. Die englische Band war zweimal in Süddeutschland unterwegs, und einmal verpasste ich sie auf jeden Fall. Sicher ist aber, dass ich ihre Platte »Stupidity Maketh The Man« aus dem Jahr 1986 richtig gut finde und sie von mir immer mal wieder aus dem Schrank gefischt und auf den Plattenteller gelegt wird.

Das fiese Cover zeigt eine »Hanging Party«, wie sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den amerikanischen Südstaaten durchaus üblich waren. Die Band stammte zwar aus England, hatte aber trotzdem – wie sich das damals für eine Punk-Band gehörte – zu den aktuellen Zeitereignissen einiges zu sagen. In »New Macarthyite« geht’s um politische Hetze und Denkverbote; in »Agent Orange« natürlich um Krieg und Bomben. Die Band hatte aber ebenso persönliche Texte und verzichtete auf stumpfe Polit-Parolen.

Musikalisch war das kein Hochgeschwindigkeits-Punkrock, aber doch weit genug entfernt von den späten 70er-Jahren. Zu dem manchmal fröhlichen und hippeligen Sound, den Bands wie The Damned oder auch The Buzcccks präsentiert hatten, gab’s schon eine Distanz; den gnadenlosen Discharge-Sound der frühen 80er-Jahre lassen The Depraved aber ebenfalls vermissen.

Ihre Musik ist recht abwechslungsreich; die Gitarren heulen, der Sänger treibt die Stücke nach vorne, der Bass und das Schlagzeug poltern in ordentlicher Geschwindigkeit, ohne dass zu viel Effekt reingemischt wird. Das alles klingt »handgemacht« im besten Sinn.

Fakt ist, dass die Band heute weitestgehend vergessen scheint. Spricht man mit Leuten über den England-Punk der 80er-Jahre, taucht sie kaum im Gespräch auf – dafür war sie wohl zu »hardcorig«. Wer aber den Hardcore jener Jahre erwähnt, hat eher Chaos UK oder Heresy im Sinn.

Fakt ist zudem, dass die »Stupidity Maketh The Man« eine richtig gute Platte ist: Wer die Chance hat, sie irgendwo zu bekommen, sollte sie sich sichern!

22 Januar 2026

The Dirt auf einer Doppel-LP

Das Schlagzeug poltert, der Sänger brüllt, die Sängerin keift: Für Freunde der reinen Melodie waren The Dirt nicht unbedingt geeignet. Vor allem in ihrer Anfangsphase ließ es die englische Band ziemlich krachen, verzichtete großzügig auf zu viele Melodien und polterte lieber im Hauruck-Tempo durch ihre Stücke.

Ich sah die Band einmal, als sie in den 90er-Jahren noch einmal auf Tour ging und in der »Steffi« in Karlsruhe aufspielte. Das Publikum war sehr rustikal-punkig, eine Ansammlung schwarzer Lederjacken, und die Band lieferte den wütenden Sound dazu. Ich fand’s stark, vor allem, wenn man sich ein wenig darauf einließ und sich unter dem Geboller die Melodien hervorschälten.

1996 erschien bei Skuld Releases die Doppel-LP »Black and White« von The Dirt. Kleister fasste mehrere EPs und Langspielplatten der Band zusammen, sogar Live-Aufnahmen, was eine fast komplette Band-Historie ergab. Da konnte man auch gut nachvollziehen, wie sich die Band verändert hatte – ich hörte mir die Platte dieser Tage wieder an und war davon ziemlich angetan.

Am Anfang ist das vor allem Geschrabbel mit wütenden Texten, dann aber wird die Band besser. Die D-Seite ist tatsächlich die beste: Es ist immer noch Anarcho-Punk mit den entsprechenden Aussagen, aber es gibt Melodien, und man merkt, dass die Gitarristen wissen, was sie tun. Während ich die A-Seite bei dieser Zusammenstellung vor allem unter historischen Gesichtspunkten interessant finde – so was fanden wir damals halt geil, weil es so schepperte –, sind die späteren Aufnahmen auch heute noch gut.

The Dirt waren zu ihrer Zeit eine der zentralen Bands der englischen Anarchopunk-Szene; die Doppel-Langspielplatte »Black and White« ist hierfür ein wichtiges Dokument. Man kann sie immer noch anhören, auch die A-Seite mit ihrem Geschepper – so klangen halt die 80er-Jahre.

12 Januar 2026

Musikalisch gelungener Szene-Blick

Ich habe vom Lunsentrio bislang nicht viel gehört, habe aber den aktuellen Song »(Es ist) Grau überm Heinrichplatz« in den vergangenen Tagen andauernd im Ohr. Wer mag, kann das Lied als Hymne auf Berlin sehen, vor allem auf das Berlin, das ich in den 80er-Jahren kennengelernt habe – Kreuzberg und Umgebung also.

Besungen werden die Kneipen und Szenen rings um den Heinrichplatz; das Lied erzählt von Menschen und ihrem Alltag, von ihrem Leben, von Demonstrationen, bei denen es um besetzte Häuser geht. Das Ganze wirkt augenzwinkernd, aber irgendwie auch respektvoll.

Und musikalisch? Gitarrenpop der schrammeligen Art, absichtlich einfach instrumentiert, aber mit einer schönen Melodie ausgestattet – manchmal erinnert mich die Band an Quetschenpaua, der in den 90er-Jahren ebenfalls eine fast schon poppige Art hatte, auf Berlin zu blicken.

Sympathisches Stück – von der Band will ich mehr hören!

13 November 2025

Lenin auf einer Platte

Ich sah die Goldenen Zitronen in den 80er-Jahren zweimal: einmal als Vorgruppe der Toten Hosen, einmal als Hauptgruppe, wobei in diesem Fall dann Walter Elf die Vorgruppe machen durfte. Das ist lange her. Nachdem die Band aus ihrer Funpunk-Phase herausgewachsen war, konnte ich nicht mehr viel mit ihr anfangen.

Als ich sie aber vor einigen Jahren im »P8« vor einem frenetisch feiernden Publikum sah, fand ich sie großartig und kaufte mir einige Tonträger nach. Einer davon trägt den schönen Titel »Lenin« und ist typisch für die Musik und die Texte, die die Band in den Nuller-Jahren machte; veröffentlicht wurde die Platte im Jahr 2006.

Hits sind das keine, von Funpunk ist man meilenweit entfernt, und niemand würde diesen Sound ernsthaft als Punkrock betrachten. Und doch sind die Stücke auf »Lenin« auf ihre Art sehr wohl punkig. Wenn man ein wenig um die Ecke denkt und eine Punk-Definition aus den späten 70er-Jahren benutzt, versteht sich …

Die Texte sind sehr politisch, sie erzählen vom aktuellen Wahnsinn in deutschen Städten, sie sind auch extrem sarkastisch. »Schmeißt keine Schäferhunde aus dem Fenster« – auf so einen Satz muss man erst einmal kommen. Hier waren kluge Leute am Werk, die sich schlaue Aussagen ausdachten und in Texte packten. Dank des Textblatts kann man sich die auch noch einmal durchlesen und sich an einer Interpretation versuchen.

Und die Musik? Der Sound ist sperrig, die Texte werden auch mal als Sprechgesang ins Mikro gerotzt. Das ist nicht für den fröhlichen Pogo-Mob gedacht und manchmal eher dafür, dass man ein bisschen innehält und nachdenkt.

Manchmal wird es ein wenig elektronisch, manchmal geht es in Richtung Noise-Rock, dann wieder klingt es wie der Post-Punk der späten 70er-Jahre. Es ist keine Musik, die sich dem Publikum anbiedern möchte (und auf diese Weise wurde natürlich eben auch ein Publikum gefunden …).

Ich werde wohl älter. Vor zwanzig oder dreißig Jahren hätte ich das blöd gefunden. Heute sage ich: gute Platte, durchaus!

22 Mai 2025

Saarland-Hardcore von 1988

In den späten 80er-Jahren zählten Crowd Of Isolated zu den Bands, an denen man in Süddeutschland nicht vorbeikam. Die Jungs aus dem Saarland spielten landauf, landab in allen möglichen Jugendhäusern auf – auch im JuZ »Murgtäler Hof« in Freudenstadt – und veröffentlichten 1988 ihre erste Schallplatte »I Try To Tell About The Way«, die ich schon lange nicht mehr angehört habe. Ein Fehler, wie ich dieser Tage feststellen musste.

Die Platte bietet zwölf Stücke mit knalligem Hardcore-Punk und englischen Texten, wie er damals häufig gespielt wurde. Die Stücke sind schnell, sie enthalten immer wieder Tempowechsel, sie werden druckvoll gespielt, und sie bollern manchmal ordentlich durch. Das Schlagzeug poltert engagiert, die Gitarre singt geradezu und gibt so die Melodie vor; der Sänger hat eine Stimme, die man sich merkt und die vor allem auf der ersten Platte irgendwie gequetscht klingt. Das macht die Band eigenständig und ähnelt nicht den anderen Gruppen jener Tage.

Teilweise sind die Stücke arg lang, manche über fünf Minuten lang. Eigentlich finde ich das ja blöd, aber hier stört es mich gar nicht. So ist »My friend« mit über fünf Minuten echt gedehnt, gleichzeitig aber der »Hit« der Platte, der gut ins Ohr geht und mich tatsächlich an »Lo Spiritua Continua« von Negazione erinnert. Bei den englischsprachigen Texten werden politische und gesellschaftlche Themen verhandelt, die Band äußert ihren Missmut zur aktuellen Zeit, verzichtet aber auf plattes Polit-Gebolze,

Mit all ihren Spannungen und ihrer Dynamik ist die Platte frisch geblieben; sie gefällt mir immer noch, nicht nur unter historischen Gesichtspunkten. Es ist immer noch Musik, bei der ich Pogo oder Slamdance betreiben könnte ... Starke Scheibe – immer noch empfehlenswert!

19 September 2024

Die erste Razors-Scheibe

Ich würde ja gern behaupten, dass ich mir die erste Single der Razors bereits 1979 gekauft hätte. Aber das wäre eine plumpe Lüge: 1979 wusste ich noch nichts von der Band und begeisterte mich zu der Zeit eher für Kapellen, die mir Klassenkameraden auf Kassette überspielen konnten. Die Razors-Single kaufte ich mir irgendwann in den 80er-Jahren »secondhand«, es könnte sogar in den frühen 90er-Jahren gewesen sein.

Auch wenn ich also das Erdbeben nicht live mitbekam, das die Band in den späten 70er-Jahren in Hamburg auslöste, finde ich die Platte immer noch richtig gut. Das Titelstück – »Christ Child« – ist ein ruppiger Pogo-Kracher, während »Enemy« auf der B-Seite eher langsam losgeht, bevor es sich immer mehr steigert und in einen rasanten Pogo-Sound verfällt. Auffallend ist, dass bei »Enemy« die Breaks zum Einsatz kommen, die man fünf, sechs Jahre später beim Hardcore als neu und innovativ ansah …

Die Razors orientierten sich bei dieser Platte ganz eindeutig an der ersten Generation der englischen Bands. Das merkt man nicht nur am knödeligen Gesang in englischer Sprache, sondern auch an den schroffen Melodien und am Hintergrund-Chor. Hört man sich die Platte mit dem Abstand von Jahrzehnten an, klingt sie natürlich alt, aber keine Sekunde lang lahm – es handelt sich immer noch um einen amtlichen Punkrock-Knaller!

(Wer die Chance hat, sich diesen Tonträger zu sichern, auch in einer Wiederauflage, sollte das tun. Ansonsten gibt es ja allerlei digitale Möglichkeiten, ihn anzuhören.)

12 September 2024

PowerPop von The Resistance

Ich kann mich nicht entsinnen, wann ich die Single »Survival Kit« von The Resistance zum letzten Mal gehört habe – es muss viele Jahre her sein. Das Ding ist überraschend gut, wie ich dieser Tage feststellte. Die Band nahm in den späten 70er-Jahren nur zwei Platten auf, wenn ich das richtig sehe, und ich habe nur die eine Single ausm Jahr 1980. Das ist kein Punkrock, meinetwegen kann man das als Power-Pop bezeichnen, und wer mag, darf XTC oder Ian Dury als Vergleich herziehen.

Die Musik ist typisch für diese Zeit: Zwar klimpert immer wieder das Klavier dazwischen, wenn nicht sogar die Orgel angeschubst wird, ansonsten aber ist die Musik rhythmisch und ein wenig abgehackt; das Schlagzeug wummert, die Gitarre und der Bass tun ihre Arbeit, und darüber kommt der etwas abgehackte Gesang, der manchmal leicht atemlos klingt, fast schon wie Sprechgesang.

Und die Texte? Sie sind gelegentlich schräg, wenn ich es richtig verstehe: »I fought in three world wars / all of which I caused / I’m a trooper superduper« heißt es im Titelstück, und bei »Big Flame« wird eine Revolution zumindest ironisch angedeutet. Das klingt alles richtig gut und gefällt mir immer noch! Eine tolle Single.

01 August 2024

Knalliges aus Belgien

Ein Blick auf Punkrock-Klassiker – Teil sieben 

In den späten 80er- und frühen 90er-Jahren tourte eine Flut von Bands aus allen möglichen Ländern durch Süddeutschland, viele davon sah ich auf den kleinen Bühnen irgendwelcher Jugendzentren. Eine dieser Bands war Nations On Fire aus Belgien, mit denen ich sogar selbst einmal ein Konzert mit organisierte und die ich häufig sah. (Wenn ich mich recht erinnere, war der Sänger auch bei der einen oder anderen sportlichen Aktion auf der Straße dabei.) 

Die Band hatte klare politische Texte in englischer Sprache und ebenso klare Aussagen, das alles kombiniert mit treibendem Sound. Das war Harcdore-Punk, schon klar, und bei manchen Stücken bolzte die Band sich auch gnadenlos nach vorne. Sie war aber variabel genug, dass auch mal ein anderer Musiker sang. Ich mag beispielsweise das Stück »Dedication« am liebsten, das nicht vom eigentlichen Sänger vorgetragen wurde, sondern immer von einem anderen Bandmitglied. 

Die Diskussion, ob denn Hardcore noch zu Punk gehöre oder etwas völlig Eigenständiges sei, führte ich in dieser Zeit sehr oft. Ich fand sie damals unsinnig, heute hat sie jegliche Relevanz verloren. Für mich waren Nations On Fire eine der besten europäischen Hardcore-Bands jener Tage.

04 Juli 2024

Klamydia in der Mitte der 90er-Jahre

Die finnische Punkrock-Band Klamydia veröffentlichte seit den frühen 90er-Jahren eine Vielzahl an Tonträgern. Ich besitze kleine und große Schallplatten der Band, hörte sie aber über viele Jahre nicht mehr an. Das änderte ich dieser Tage, als ich endlich mal wieder die »Siittiöt Sotapolulla« auflegte.

Die Platte kam 1995 heraus, ich besitze die deutsche Pressung von Teenage Rebel Records. Die kleine Plattenfirma von Rüdiger Thomas veröffentlichte auch die Lokalmatadore, und man schickte die beiden Bands gemeinsam auf Tour.

Bei einem dieser Konzerte – es war in Darmstadt in der Öttinger Villa – sah ich in den 90er-Jahren einmal Klamydia, als die Finnen zusammen mit den Lokalmatadoren aufspielten. Ich erinnere mich an schweißtreibende Temperaturen, weil die Heizung lief, und eine großartige Stimmung.

Zurück zur Platte: Die vermittelt ebendiese Stimmung sehr gut. Der Punkrock, den die Band spielt, ist melodisch und rotzig zugleich. Der Sänger klingt schnoddrig, die Stücke wirken auf einen deutschen Zuhörer aufgrund der Sprache witzig, die Band spielt einen flotten Stil, der weder in Hochgeschwindigkeit abrutscht noch versucht, Metal-Elemente einzubauen. Sogar an den Stellen, an denen der Gitarrist zeigt, dass er gut spielen kann, werden die Soli nicht zu Metal-Einlagen, sondern ordnen sich dem rotzigen Gehalt des Punkrock-Lieds unter.

Was die Band macht, ist klassischer Pogo-Sound, der mir ja immer noch sehr gut gefällt. Die Stücke sind meist angenehm kurz, werden auf den Punkt gebracht und verzichten auf allerlei Firlefanz.

Es blieb mir kein »Hit« im Ohr, was sicher auch an der Sprache liegen dürfte – die Band ist aber wirklich gut, und ich stellte fest, dass ich mir dringend die anderen Tonträger mal wieder anhören sollte.

06 Juni 2024

Siouxsie-Vinyl von 1988

Dass ich Platten von Siouxsie and the Banshees besitze, hatte ich schon fast verdrängt. Dazu zählen sogar einige Singles, weil ich die Sängerin und ihre Band in den 80er-Jahren sehr gern hörte. Die Single »The Last Beat Of My Heart« wurde 1988 veröffentlicht – für meine damaligen Ohren ein ziemlicher Kontrapunkt zu dem Hardcore-Geboller, das ich um diese Zeit bevorzugte.

Das Stück steckt voller Melancholie, passt damit zur »gruftigen« Band, als die man sich in den späten 80er-Jahren präsentierte. Die Stimme der Sängerin liegt über einer wuchtigen Instrumentierung, die mit Streichern und dergleichen fast wie klassische Musik anmutet.

Ein schönes Stück, das ich mir allerdings echt nicht jeden Tag anhören kann: Zu aufwendig produziert ist die Musik, zu sehr gedehnt ist die Stimme, zu »elegisch« und traurig wirkt das Ganze. (Das aber passte damals natürlich zu der introvertierten Wave- und Gothic-Szene.)

Tatsächlich gefällt mir die B-Seite der Platte viel besser. »El dia de los muertos« spielt, wie der Titel schon nahelegt, mit spanischen Rhythmen, ist mit vielen Details sehr abwechslungsreich und bietet sogar heftiges Klaviergeklimper. Das ist dann weit entfernt vom Wave-Sound, für den Siouxsie irgendwann einmal berühmt war, sondern geht fast in Richtung Weltmusik. Starkes Stück, echt!

25 April 2024

Screwed Up aus Rosswein

´Immer wieder stelle ich verblüfft fest, aus welchen Regionen manche Bands kommen. Die Band Screwed Up beispielsweise stammte aus Rosswein, einer Kleinstadt zwischen Dresden und Leipzig, also mitten in Sachsen. Die fünf Musiker spielten zwischen Mitte der Nuller- und Anfang der Zehnerjahre zusammen, sie brachten einige Tonträger heraus.

Ich habe in diesen Tagen die EP »The Land Of The Dead« aus dem Jahr 2010 immer wieder auf dem Plattenteller: Sie enthält fünf Stücke mit klassischem Hardcore-Punk und englischen Texten. Der Sänger hat eine kräftige Stimme, die die Waage zwischen Gebrüll und Gesang hält; die Stücke sind schmissig und rhythmisch. Bei manchen fange ich automatisch an, zu zappeln und mich zu bewegen. Dieser Sound sollte vor allem live gut funktionieren.

Leider habe ich die Band nie gesehen. Leider werde ich sie auch nie sehen können, weil sie sich schon vor vielen Jahren aufgelöst hat. Da ist es doch gut, dass unter anderem diese EP einen schönen Rückblick auf diese Band bietet.

14 März 2024

Schwelgerischer Pop von Tocotronic

Ich erinnere mich noch gut an die Anfänge von Tocotronic; die Band war schrammelig, ja, geradezu punkig. Ich sah die Band einmal live, es war im alten »Substage« in Karlsruhe, und ich fand das Konzert gut. Klar, ein studentisches Publikum, bei dem nur gedämpfte Stimmung aufkam, aber eine gut aufgeräumte Band auf der Bühne, die sichtlich Spaß bei ihrem Geschrammel hatte.

Das ist lange her. Das wird einem klar, wenn ich nach einiger Zeit die Platte »Das rote Album« anhöre; na ja, eigentlich hat die Platte keinen Titel, aber sie ist halt rot, und deshalb hat sich dieser Begriff eingebürgert. Sie kam 2015 heraus, und ich kaufte sie mir als Doppel-LP, weil das einfach schöner ausseht und ich das Auflegen einer Platte nach wie vor schätze.

Die vier LP-Seiten sind großzügig bestückt; kein Wunder, bei nur insgesamt zwölf Stücken. Aber das störte mich nicht, für mich ist so eine Klappcover-Geschichte auch ein Gesamtkunstwerk, für das einfach andere Regeln gelten als für gewöhnliche Tonträger.

Musikalisch ist das weit weg vom Schrammel-Sound früherer Jahrzehnte. Die Band schwelgt in einem Pop, der schon fast Breitwandcharakter hat – ohne dass das Ganze aber überinszeniert wirkt. Man bleibt bei den Gitarren, das wird nur selten durch andere Geräusche unterstützt, aber es ist glatt gespielt, es wirkt geradezu schwelgerisch. Die Melodien sind gelungen, der Sänger hat eine klare Stimme, und das lässt einen recht schnell mitschwingen und mitsummen.

Bei den Texten ist man gewohnt verkopft. »Sie lesen jede Zeile / in der Wüste der Langeweile« – auf solche Sätze muss man erst einmal kommen. Die Texte sind eher persönlich, sie gehen nicht auf politische Inhalte ein oder erzählen klare Geschichten. Sie laden eher zu Interpretationen ein, sie sind vielschichtig – das ist dann Popmusik für Menschen, die sich auch mal gern mit den Texten beschäftigen.

Dazu zähle ich ja gar nicht. Für mich ist »Das rote Album« schlicht gute Popmusik mit deutschen Texten. Das kann ich mich immer mal wieder anhören, ich brauche allerdings die Stimmung dazu.

18 Januar 2024

Mehr Pop, weniger Punk

Als ich in den frühen 90er-Jahren mehrere Vorträge zur Geschichte von Punkrock und Hardcore hielt, unter anderem in diversen Jugendhäusern der Republik, stellte ich die Historie gern als eine Abfolge von Gegenbewegungen dar. Straight Edge als Gegenentwurf zum ausufernden Drogenkonsum in der amerikanischen Szene, Pop-Punk als Gegenentwurf zum immer heftiger werdenden Hardcore. Und die Band Mega City Four war für PopPunk in den späten 80er-Jahren ein Beispiel, das ich gern nutzte.

Die Band gab’s von 1987 bis 1996, und sie wurde mal in das Fach IndieRock gesteckt und mal als PopPunk betitelt. Höre ich mir heute ihre Platte »Magic Bullets« an, die von der Band im Jahr 1993 veröffentlicht wurde, bin ich ein wenig ratlos. Ich weiß, dass mir das damals gefallen hatte, und ich erinnere mich daran, dass ich Stücke dieser Platte auch gern im Radio spielte – aber mehr als dreißig Jahre später haut sie mich echt nicht mehr von den Socken.

Und zwar so richtig gar nicht mehr … Von den insgesamt 13 Stücken der Platte sind vielleicht vier oder fünf Stücke gut – und damit meinen ich eher ruhigen Punkrock mit poppigem Gesang –, die anderen empfinde ich als schlapp und langweilig. Sie sind nett, man kann sie sich anhören, aber sie sind meilenweit von einer Punkrock-Attitude entfernt, meiner Ansicht nach zu sehr Pop und zu wenig Punk. Die guten Stücke sind energisch und werden gut nach vorne gebolzt, bei den anderen herrscht eine lahme Melodie vor.

Man muss fair sein: Die Band nahm in gewisser Weise den Emopunk späterer Jahre vorweg. Vieles von dem, was einige Jahre später vor allem aus den USA kam und als Emopunk bezeichnet wurde, war ähnlich langweilig und schlapp …

Was Mega City Four angeht, so werde ich doch mal wieder die Singles der Band aus den Kisten kramen. Die fand ich klasse – aber es ist schon lange her, seit ich sie gehört habe. Vielleicht können sie mich eher überzeugen als die Langspielplatte »Magic Bullets«?

30 November 2023

Damage Done aus Würzburg

Eine Band, über die ich praktisch nichts weiß: The Damage Done kamen Mitte der 90er-Jahre aus Würzburg und spielten Hardcore-Punk. Ich sah die Band nie, kaufte nur irgendwann mal ihre schön gestaltete EP und fand die gut. Interessanterweise war die Platte in der Villa Roller in Waiblingen eingespielt worden, einem Ort, in dem ich vor allem in den späten 80er-Jahren zahlreiche Konzerte besucht hatte.

Die Platte selbst wurde 1996 aufgenommen, sie enthält knalligen Hardcore, der ohne jegliches Metal-Gewichse auskommt. Die Stücke kommen auf den Punkt, die englischsprachigen Texte beschäftigen sich mit allgemein gültigen Themen wie dem Ärger mit der Polizei und dergleichen.

Insofern sind die Band und ihre Platte sehr typisch für die Hardcore-Szene der 90er-Jahre: Zwar gab es zu dieser Zeit haufenweise Dogmatiker aller Art, aber aus diesem Szene-Hickhack schien sich die Band herauszuhalten. Anhören kann man sich das auch Jahrzehnte danach immer noch richtig gut. Schön!

27 Juli 2023

Rote Himmel über dem Paradies

Es gab eine Phase, irgendwann in den frühen 80er-Jahren, in der Fischer Z so richtig berühmt waren. Die Band wurde oft im Radio gespielt, und ein Stück wie »Marliese« galt als ein echter Hit. Den Massengeschmack traf Fischer Z nicht komplett, aber viele junge Leute in meinem sozialen Umfeld feierten die Band richtig ab. Und die Platte »Red Skies over Paradise«, die 1981 veröffentlicht wurde, kann in mancherlei Hinsicht als Zeitdokument bezeichnet werden.

Ich besaß sie selbst nie, aber ich hatte sie auf Kassette, und ich hörte sie gern und oft. Wenn ich mich recht erinnere, sah ich die Band sogar einmal: 1993 trat sie auf dem Festival »das Fest« in Karlsruhe auf, damals vor einer überschaubaren Menge und auf einem Gelände, das nicht umzäunt war und wo man sich frei bewegen konnte. Das ist aber alles lange her, und ich hatte die Band schon fast vergessen.

Dieser Tage wurde »Marlies« im Radio, und ich zog mir die ganze Platte dann doch rein – ich hörte sie digital, was ja heute leicht möglich ist, und ich war mir hinterher sicher, dass ich sie mir nicht auf Vinyl nachkaufen musste. Ich erkenne schon, warum die Platte 1981 so einschlug: Sie war eindeutig von der New Wave beeinflusst und klang damit anders als die übliche Radiomusik; der Sänger hatte eine eher hohe, fast androgyne Stimme, was damals neu und modern war. Gleichzeitig war der Sound nicht abgedreht genug, so dass man sich als normaler Musikhörer gut damit anfreunden konnte.

Und klar: »Berlin« ist ein echter Hit, den ich mir heute noch anhören kann, »Marlies« war sicher eines der populärsten Stücke in diesem Jahr. Aber der Rest? Hierzulande wurde »In England« nie zu einem Hit, das dürfte auf der Insel anders gewesen sein. Aber damit haben wir die drei Stücke auf der Platte, die im Ohr hängen bleiben. Der Rest ist unterm Strich nicht spannend, und manchmal nervt die Stimme des Sängers halt doch.

Um ein Fazit zu ziehen: »Red Skies over Paradise« war vor über vierzig Jahren ein Kracher. Höre ich mir die Platte heute an, enttäuscht sie bei einem wesentlichen Teil der Stücke doch sehr.

13 Juli 2023

Dreiklangsdimensionen

Warum und wann ich mir die Single »Dreiklangs-Dimensionen« – auf dem Cover echt mit Bindestrich geschrieben – der Band Rheingold kaufte, weiß ich gar nicht mehr. Wahrscheinlich fischte ich sie aus einer Plattenkiste in der »Lerche« in Stuttgart, wo sie für den schmalen Geldbeutel für kleines Geld zu finden war. Als sie herauskam, also 1980, hätte ich sie mir noch nicht gekauft, damals verplemperte ich mein Geld vor allem für Science-Fiction-Romanhefte.

Das Stück lief in den frühen 80er-Jahren auch im Radio, die Band wurde zur Neuen Deutschen Welle gezählt. Für mich klang sie wie ein Abklatsch von Kraftwerk, nur eben etwas poppiger und weniger künstlich. Tatsächlich kann man sich das Titelstück der Single immer noch gut anhören.

Die Melodie ist flott, sie wirkt locker, die Synthie-Elemente sind gut eingesetzt, und der Text ist bewusst so gehalten, dass er auch von Kraftwerk stammen könnte: «Klänge, für Millionen / überwinden die Distanzen.« Man erkennt das Stück nach dem ersten Hören sofort wieder und kann es theoretisch gleich mitsingen und mitpfeifen – das ist für Popmusik schon mal ein guter Anfang.

Auf der B-Seite findet sich noch das Stück »Rendezvous«, das einen amüsanten Sprachmischmasch aus deutsch und französisch bietet. Musikalisch ist die Band da ruhiger unterwegs, es wird viel mit einer Orgel getrötet.

Sagen wir so mit dem Abstand vieler Jahrzehnte: In punkto Elektropop müsste man Rheingold heute zu den Pionieren zählen. Ich habe das Stück tatsächlich noch gern im Ohr.

06 Juli 2023

MetalCore mit Religionskritik

Ich habe die brasilianische Band mit dem schönen Namen Statues On Fire einmal live gesehen; damals war es mir zu viel Metal und zu wenig Hardcore. Dabei hat die Band ja durchaus etwas zu sagen. Das zeigt sie bei ihrer aktuellen Single, mit der die Band natürlich Werbung für die Platte macht, die im September offiziell veröffentlicht wird.

Das Stück trägt den Titel »I Hate Your God«, ist also in englischer Sprache gehalten und macht klar, was die Band von organisierter Religion hält. In einem Wort: nichts. Für eine Band, die aus einem Land kommt, das doch sehr religiös geprägt ist, finde ich eine solche Aussage natürlich wuchtig.

Musikalisch ist das für meine Ohren recht viel Metal und eher wenig Hardcore. Das Stück gefällt mir trotzdem: Es knallt, es hat einen treibenden Sound, und es geht gut in die Ohren und in die Füße.

Man kann es übrigens schon bei YouTube anhören und anschauen. Hier ...