Ich habe vom Lunsentrio bislang nicht viel gehört, habe aber den aktuellen Song »(Es ist) Grau überm Heinrichplatz« in den vergangenen Tagen andauernd im Ohr. Wer mag, kann das Lied als Hymne auf Berlin sehen, vor allem auf das Berlin, das ich in den 80er-Jahren kennengelernt habe – Kreuzberg und Umgebung also.
Besungen werden die Kneipen und Szenen rings um den Heinrichplatz; das Lied erzählt von Menschen und ihrem Alltag, von ihrem Leben, von Demonstrationen, bei denen es um besetzte Häuser geht. Das Ganze wirkt augenzwinkernd, aber irgendwie auch respektvoll.
Und musikalisch? Gitarrenpop der schrammeligen Art, absichtlich einfach instrumentiert, aber mit einer schönen Melodie ausgestattet – manchmal erinnert mich die Band an Quetschenpaua, der in den 90er-Jahren ebenfalls eine fast schon poppige Art hatte, auf Berlin zu blicken.
Sympathisches Stück – von der Band will ich mehr hören!

1 Kommentar:
Wer »(Es ist) Grau überm Heinrichplatz« hören will, gehe am besten zu Bandcamp; dort ist es zu finden.
Hier:
https://daslunsentrio.bandcamp.com/track/es-ist-grau-berm-heinrichplatz
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