
Der Park schaffte es irgendwie, ein Deutschland zu vermitteln, dass es so nie gab: kleine Fachwerkhäuser, beschauliche Wohnzimmer darin, die man von außen angucken konnte. Figuren, die sich bewegten, Schilder, auf denen alles erklärt wurde, die altertümliche Sprache, die benutzt wird – die Märchen schufen ein Deutschlandbild, das auf Touristen aus fernen Ländern möglicherweise seltsam wirkt.
Für mich als Besucher war es wie eine Reise in meine eigene Kindheit, zurück zu den Märchen, die ich als Junge so geliebt hatte. Ich schaute mir die Streiche von Max und Moritz an – auf mehrere Häuser verteilt –, ich erfreute mich am kleinen Zug, der durch das Gelände fuhr, und an den Booten, die sogar durch Tunnel gondelten. Da fuhr ich zwar nicht mit, aber ich sah die Begeisterung der Kinder und ihre strahlenden und staunenden Gesichter.
Keine Ahnung, wie pädagogisch das Ganze war. Keine Ahnung, ob Märchen wirklich so toll sind, die ein fiktives Deutschland des 19. Jahrhunderts in die heutige Zeit transportieren. An diesem Tag fand ich es toll. Und: Wer sich für Phantastik und Fantasy interessiert, darf um die Märchen sowieso keinen Bogen machen – die sind bekanntlich der Anfang von alledem ...
3 Kommentare:
Mmh, Klaus, schau Dir mal Deine Überschrift an.... Fällt Dir was auf....
Ha! Da war ich auch schon mehrfach.
Das Blühende Barock ist übrigens besonders eindrucksvoll im Oktober zur Kürbisausstellung. Dort werden die größten Kürbisse Europas prämiert.
Danke, Conny – es ist ja ein großartiger Vertipper, aber ich habe ihn jetzt doch besser korrigiert ...
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