
Das merkt man auch an der Ausgabe 123, die schon im Frühsommer erschienen ist, die ich aber erst am Vorabend zu Ende gelesen habe. Sie ist mit ihren 104 farbigen Seiten sehr umfangreich und steckt voller interessanter Texte – das braucht dann bei mir einfach seine Zeit.
Das Cover wird vielleicht der eine oder andere Mensch als »sexistisch« brandmarken. Aber ... es ist ein Auszug aus einem Comic von Uli Oesterle, der im vorliegenden Heft porträtiert wird – da passt das. Wem der Name nichts sagt: Von Oesterle stammt der coole »Hector Umbra«, die Hauptfigur eines Comics, den man als Urban Fantasy einstufen könnte.
Und sonst? Das »MAD-Magazin« wird abgefeiert, es gibt einen Bericht über den diesjährigen »D.O.N.A.L.D.«-Kongress, der Comic-Held Andy Morgan wird ebenso abgefeiert wie der Comic-Künstler André Franquin, und natürlich dürfen haufenweise Informationen und Rezensionen nicht fehlen. Die Mixtur ist altmodisch im positiven Sinn: Die Redaktion stellt verschiedene Themen zusammen und serviert sie mir als Leser, und ich wähle aus, was mich interessiert.
Ein gelungenes Heft! Wer sich für Comics interessiert, macht mit einem Abonnement der »Comixene« sicher nichts falsch. Auch im Jahr 2017 nicht ...
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