07 September 2026

Den Schafskrimi gesehen

Als ich den Roman »Glennkill« der deutschen Autorin Leonie Swann vor gut zwanzig Jahren las, fand ich ihn sehr erfrischend. Ich war nicht ganz so euphorisiert wie manche Leute in meinem sozialen Umfeld, mochte ihn aber sehr. Umso gespannter war ich nun auf die Verfilmung.

Der Film heißt im Original »The Sheep Detectives«, für den deutschen Markt hat man auf den sicheren Titel »Glennkill: Ein Schafskrimi« gesetzt. Mit Prominenten wie Hugh Jackman setzte man durchaus auf Stars; das war also keine billige Produktion. Wobei die eigentlichen Stars des Films eh die Schafe sind ...

Der Film kam in diesem Jahr heraus, ich sah ihn mir auf einem Streamingkanal an, also nicht im Kino. Seien wir fair: Er ist unterhaltsam, er hat seine schönen Seiten, aber man braucht ihn wirklich nicht.

Er hält sich vage an die Vorlage des Romans, vor allem in der Charakterisierung der Schafe, weicht aber in vielen Details stark ab. Das ist nicht schlimm, finde ich, das macht allerdings eine andere Geschichte daraus. Wer eine Eins-zu-Eins-Verfilmung des Bestsellers erwartet, ist vielleicht enttäuscht; mich störte das nicht so sehr.

Die Schafe und ihre Gedankengänge sind putzig, die Lösung des Krimis in sich auch schlüssig. Das passt schon gut zusammen, und man langweilt sich nicht unbedingt. So richtig spannend ist der Streifen allerdings nicht – eineinhalb Stunden kann man damit aber gut verbringen.

1 Kommentar:

Enpunkt hat gesagt…

Wer mehr über den Film wissen will, gucke sich die Wikipedia-Seite zu »Glennkill: Ein Schafskrimi« an:
https://de.wikipedia.org/wiki/Glennkill:_Ein_Schafskrimi_(Film)