14 Januar 2019

Es gab auch 2018 E-Book-Bestseller

Zu den Dingen, die mir persönlich nie wichtig sind und waren, zählen Bestsellerlisten. Aber rein beruflich interessieren sie mich. Also schaute ich mir die Liste der »E-Book-Bestseller 2018« an, die in der Ausgabe 2 des »buchreport.express« veröffentlicht wurde.

Auf Platz eins landete bei dieser Liste die Autorin Jojo Moyes. Ihr Roman »Mein Herz in zwei Welten« kostet 19,99 als E-Book, was ich ganz schön hochpreisig finde. Auf den folgenden Plätzen finden sich Autorinnen wie Lucinda Riley oder Mona Kasten, Nele Neuhaus – auch für 16,99 Euro – oder Rita Falk. Man könnte daraus schließen, dass das E-Book-Geschäft vor allem von Autorinnen dominiert wird.

Aber man sollte sich bei solchen Listen immer auch das Kleingedruckte anschauen. In diesem Fall: Zu Rate gezogen wurden die Shops der Tolino-Allianz sowie Shops, die über die Barsortimente beliefert werden. Was komplett fehlt, sind Apple sowie der Marktführer Amazon.

Vor allem bei Amazon finden sich – wie allgemein bekannt sein dürfte – die Selfpublisher und die niedrigpreisigen E-Books. Ohne Mathematik studiert zu haben oder mich selbst als »Fachmann« bezeichnen zu müssen – es gibt ja immer mehr »E-Book-Fachleute« ... –, stelle ich fest, dass die Statistik ein wenig zu holpern scheint. Es möge jeder Mensch selbst seine oder ihre Schlüsse daraus ziehen ...

1 Kommentar:

RoM hat gesagt…

Latha math, Klaus.
"Statistiken sind eine Interpretation der Welt, wie sie gesehen werden kann - so aber nicht zwingend sein muß."
(Myrelle Minotier)
;-)

bonté