16 Januar 2026

Verlagsmodelle für die Zukunft

Die Buch- und die Zeitschriftenbranche sind in einem starken Umbruch, und ich bekomme das beruflich durchaus mit. Da ist es für mich spannend, wenn ich sehe, wie sich manche Verlage oder Buchhandlungen neu aufstellen. Über ein schönes Modell hörte ich heute morgen, als ich der aktuellen Folge des »Lesart«-Podcasts lauschte.

In »Ein Modell für die Zukunft? Der mare Verlag wird Genossenschaft« geht es um den mare Verlag, von dessen Bücher ich einige daheim stehen habe. Die Bücher sind toll gemacht, aber sie sind nicht unbedingt massentauglich – kein Wunder, dass ein solcher Verlag um seine Existenz ringen muss.

Der Podcast zeigt auf, wie der Verlag versucht, sich mithilfe eines Genossenschaftsmodells für die Zukunft zu rüsten. Der bisherige Verleger hat den Verlag mit Zeitschriften- und Buchtenreich in die Hände des Teams gelegt, das nun als Genossenschaft gemeinsam in die Zukunft blickt.

Ob das für die gesamte Branche eine Lösung sein kann, muss man sehen. Genossenschaften wurden in jüngster Zeit wieder beliebter; allein in Karlsruhe sind mir einige Beispiele bekannt, die anscheinend ganz funktionieren. Ich empfehle, das nicht einmal elf Minuten lange Podcast-Interview anzuhören.

1 Kommentar:

Enpunkt hat gesagt…

Direkter Zugang zu diesem Podcast ist über die Seite des Deutschlandfunks möglich; man kann ihn aber über diverse Streaming-Anbieter ebenfalls hören.
Hier:
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ein-modell-fuer-die-zukunft-der-mare-verlag-wird-genossenschaft-100.html