15 Januar 2026

Die Tage im Audi Camp

Als ich im November 2003 durch Boswana reiste, war klar, dass ich auch die Stadt Maun im Nordwesten des Landes ansteuern würde. Dort begannen die großen Parks, von dort aus konnte man gut ins Okavango-Delta reisen. Ich wohnte einige Tage in einem Zelt, das auf einer Plattform errichtet war – so war ich vor Ungeziefer einigermaßen geschützt, war mein eigener Herr und musste nicht zuviel für die Übernachtung bezahlen.

Das Audi Camp war richtig nett; die Leute, die dort arbeiteten, empfand ich alle als sympathisch. Ich trank abends an der Theke irgendwelche »Shots« und einheimisches Bier; ich aß dort auch, wenn ich nicht durch die kleine Stadt spazierte. Ich lernte Leute kennen, was wie immer nett war, und ich unternahm einiges.

Unter anderem machte ich eine geführte Tour durch das Delta mit: zuerst mit einem winzigen Boot hinein ins Delta, dann zu Fuß weiter, an meiner Seite ein einheimischer Wildhüter. Wir kamen zu Fuß bis an die Wasserstellen heran, Zebras, Affen, Gnus und Büffel waren fast zum Greifen nah.

Ich könnte über die Tage im Audi Camp viel schreiben, vielleicht mache ich das noch. Ich war so damit beschäftigt, durch die Gegend zu laufen, zu staunen und mit den Leuten zu reden, dass ich so gut wie keine Fotos machte. Aber die Bilder habe ich wohl für immer in meinen Gedanken.

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