16 Oktober 2011

Gelungener BuchmesseCon

Ich gestehe, dass ich früher meine Vorbehalte gegen den BuchmesseCon hatte. Damit ist die traditionelle Veranstaltung für Science-Fiction- und Fantasy-Fans gemeint, die parallel zur Frankfurter Buchmesse stattfindet. Früher war das eine Veranstaltung, die vor allem von Horror-Fans geprägt wurde; in den letzten Jahren veränderte sich das ganze zu einer Art Messe der Kleinverlage in der Phantastik-Szene.

In diesem Jahr fuhr ich direkt von der Buchmesse los und kam am Samstag, 15. Oktober 2011, gegen 18 Uhr ins Bürgerhaus in Dreieich. Wie viele Besucher wirklich anwesend waren, konnte ich nicht feststellen; die Räumlichkeiten waren aber gut belegt, und es waren einige hundert Fans zugegen. Ich redete mit vielen Bekannten, schaute mir die Verkaufsstände an und trank erleichtert ein Bier – endlich waren die Anspannung und der Stress von der Buchmesse vorüber.

Gegen 19 Uhr begann der wahrscheinlich wichtigste Programmpunkt des Abends: Hermann Ritter und Mike Hillenbrand vergaben den Deutschen Phantastik-Preis 2011 – das ist ein Publikumspreis, bei dem unter anderem eben zählt, wer die meisten Fans akquirieren kann.

Ich durfte ebenfalls auf die Bühne, weil PERRY RHODAN zur »besten Serie« gekürt wurde. Meine spontane Rede empfand ich selbst als nicht besonders gut, weil ich mich dämlicherweise nicht vorbereitet hatte; die Con-Besucher klatschten dennoch Beifall – also war's nicht zu schlimm.

Danach saß ich mit meinen Begleitern eine Stunde oder zwei im Congebäude herum, redete viel, unterhielt mich mit anderen Besuchern und amüsierte mich gut. Vom weiteren Programm – unter anderem gab es Lesungen und Vorträge – bekam ich auf diese Weise nichts mehr mit. Ich muss nächstes Jahr wohl mal einen ganzen Tag auf den Con gehen.

Kommentare:

Frank Böhmert hat gesagt…

Ja, der Buchmessecon hat sich extrem gemausert -- wäre ich diesjahr in FFM gewesen, hätte ich auch wieder mitgemischt!

Nina hat gesagt…

Ein ganzer Tag ist sogar zu wenig für den BuCon!

Enpunkt hat gesagt…

Hast ja recht, Nina, aber ich musste ja dummerweise auf der Buchmesse arbeiten.