Es ist schon einige Jahre her, seit ich das letzte Mal in einer Jury teilnehmen durfte. Vor einigen Jahren bereits war ich in der Jury für den »SERAPH« für den besten Debüt-Roman des Jahres; 2009 war ich in der Jury für »Magische Bestseller« beim Heyne-Verlag, was damals als richtig viel Arbeit erwies.
Und nun haben wir 2026, und ich lese mich durch einen dicken Stapel an Büchern. Ich bin in der Jury für den »SERAPH«, in diesem Fall für das beste Buch 2026. Das klingt verwirrend. Gemeint ist eigentlich: das beste Buch aus Science Fiction, Fantasy und Horror, das 2025 im deutschen Sprachraum erschienen ist.
Als Juror erhielt ich einen Packen an Dateien; weil ich nicht gern digital lese, forderte ich einige Rezensionsexemplare bei Verlagen an, kaufte mir aber zudem kurzerhand einen Stapel Bücher. Ich habe die Bücher gern in der Hand und lasse mich von den Romanen dann richtig einfangen.
Bis Ende der Woche muss ich mein Ergebnis liefern. Ich bin noch unentschlossen, auch wenn ich mir bereits einen sehr guten Eindruck verschaffen konnte. Es ist eine Reihe richtig guter Romane in der Auswahlliste; ich stellte verblüfft fest, dass ich auch einen Titel aus der Rubrik Romantasy klasse fand. Ein Beleg dafür, dass gute Autorinnen und Autoren in jedem Genre gute und schlechte Werke abliefern können.
Ich werde einige der Romane erst zu Ende lesen, nachdem ich mein Votum abgegeben habe. Und ich werde sicher eine Reihe von Rezensionen dazu verfassen. 2025 war ein gutes Jahr für die phantastische Literatur, finde ich!

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