Um die lange Geschichte schön abzukürzen: Ich führte haufenweise Gespräche, die ich teilweise vorher vereinbart hatte, ignorierte mehr aus Zwang denn aus bewusstem Willen viele Kolleginnen und Kollegen, die ebenfalls vor Ort waren – und bemerkte kaum, wie die Zeit verging. So verpasste ich alle Programmpunkte, die ich mir anschauen wollte, und kam nicht dazu, auch nur mit der Hälfte der Leute zu sprechen, mit denen ich genau das vorhatte.

Aber gehen wir kurz von meiner Ego-Sichtweise weg: Die Organisatoren des BuchmesseCons haben mit ihrer Veranstaltung immer mehr Erfolg. Die vielen Räumlichkeiten, die bespielt werden, legen davon ebenso Zeugnis ab wie die gut gefüllten Räume und der Andrang bei manchen Lesungen. Zudem waren genügend Profi-Autoren und Verlagsleute anwesend; die Laune der Besucher empfand ich durchgehend als positiv.
Wer im Jahr 2016 immer noch meint, über den BuchmesseCon abschätzig die Nase rümpfen zu können, hat den falschen Blick. Die Veranstaltung hat längst eine Relevanz, die über den engen Kreis der Klein- und Fanverlage hinausreicht. Und das finde ich sehr gespektabel!
1 Kommentar:
Ich fand die Veranstaltung auch rundum gelungen. Plaudern und Bücher kaufen, die Preiseverleihung wurde gut gestrafft und es gabe sehr gute Programmpunkte, die sich leider immer mal wieder überschnitten. Aber das lässt sich natürlich nicht ändern.
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