31 August 2026

The Return of the Schnauzer

Zuerst fiel es mir in Schweden ganz deutlich auf, mittlerweile auch immer mehr in Deutschland, vor allem in den Städten: Der Schnauzbart ist wieder da. Alle möglichen Männer tragen zwischen Nase und Oberlippe seltsame Haare spazieren, und ich starre immer hin, als hätte ich einen Verkehrsunfall vor mir.

Mein Großvater väterlicherseits, den ich nie kennengelernt hatte und der noch den Ersten Weltkrieg mitmachen musste, trug als Oberlippenbart einen Kaiser-Wilhelm-Bart, einen von der Sorte, den man hochzwirbeln konnte. Mein Großvater mütterlicherseits trug eine typische »Rotzbremse«, so zwei, maximal vier Zentimeter unterhalb der Nasenlöcher. Das war beides in längst vergangenen Jahrzehnten.

Und zu meinen eigenen Peinlichkeiten gehört, dass ich in den 80er-Jahren zeitweise einen Oberlippenbart habe. Schaue ich mir entsprechende Fotos an, schüttelt es mich vor Scham und Entsetzen. Ich finde, dass ich damit einfach peinlich aussah.

Aber vielleicht würde man diese Bilder heute für modisch und aktuell halten? Mein peinlicher Oberlippenbart, der 1986 – nach der Bundeswehr – im Nachhinein gruselig war, könnte heute ja schick sein.

Aber ich glaube, das lasse ich lieber und hoffe darauf, dass der Schnauzbart eine Modetorheit ist, die nicht lange vorhält. Soll oder muss ich das Thema in mein Abendgebet einschließen?

28 August 2026

Verrückte Könige

Ich habe gelegentlich darüber geschrieben, wie gern ich den Podcast »Machtwechsel« höre, bei dem ich versuche, keine einzige Folge zu verpassen. Das liegt nicht daran, dass die Journalistin und der Journalistin, die ihn betreiben, politisch auf meiner Wellenlänge schwimmen – das tun sie nicht immer … –, sondern daran, dass die beiden sehr informiert wirken und ich das Gefühl habe, viele Hintergründe zu erfahren.

Das ist bei vielen anderen Podcasts nicht der Fall: Wenn ich nur Gelaber hören will, stelle ich mich an eine Pommesbude oder gehe zu vorgerückter Stunde in meine Stammkneipe.

Nun aber gibt es eine echte Konkurrenz für »Machtwechsel«. Sie heißt »Mad Kings«, kommt direkt aus der Redaktion der Zeitschrift »Der Spiegel« und stellt sich eher ein bisschen linksliberal auf. Wo also »Machtwechsel« eher konservativ daherkommt und sich manchmal zurückhält, wird »Mad Kings« klar: Hier wird die AfD klar als »rechtsextrem« bezeichnet, während man bei »Machtwechsel« gern den Begriff »rechtspopulistisch« benutzt.

Britta Sandberg arbeitete lange Jahre als Auslandskorrespondentin; ihr Kollege Christoph Hickmann leitet das »Hauptstadtbüros« der Zeitschrift. Beide haben also durchaus Ahnung von Politik und ganz offensichtlich auch klare Meinungen. Das finde ich gut.

In der ersten Folge, die in dieser Woche veröffentlicht wurde und die ich mir anhörte, geht es vor allem um die AfD, ihre Kontakte zu Russland und zu Putins Machtapparat sowie die anstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt. Ich fand das spannend und werde mir sicher auch die nächste Folge anhören. Und dann muss ich schauen, wie ich drei Polit-Podcast-Folgen pro Woche schaffen kann …

(Ach ja: »Mad Kings« gibt es überall da, wo man Podcasts hören kann.)

27 August 2026

Acht Tage in Stockholm

Dass Stockholm die Hauptstadt von Schweden ist, das wusste ich. Und ich hätte das einen oder andere Detail aus der schwedischen Geschichte sowie aus der jüngeren Vergangenheit erzählen können. Sonst hatte ich keine Ahnung von Stockholm. Beste Voraussetzungen also, dort einige Tage den Sommerurlaub zu verbringen …

Ich will an dieser Stelle nicht zu sehr in die Details einsteigen; das kann ich hoffentlich im Verlauf der kommenden Wochen und Monate in kurzen Texten nachholen. Stockholm hat mich positiv überrascht, nicht nur wegen des angenehmen Wetters, das sich so deutlich von der krachigen und zeitweise sehr schwülen Hitze in Karlsruhe unterschied.

Die Stadt ist zwar teilweise eng bebaut, hat aber gleichzeitig riesige Grünflächen und wegen der Insellage – Stockholm besteht aus 14 Inseln – an vielen Stellen richtige Strände und viel Wasser. Es ist also völlig normal, dass Leute in der Stadt baden oder mit dem Kajak zwischen den Stadtteilen unterwegs sind; auf den Straßen sieht man teilweise sehr viele Radfahrer.

Wer will, kann sich in der Stadt hervorragend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln bewegen. Die transportieren einen sogar zuverlässig zu diversen Inseln hinaus in die Ostsee oder zu den Binnenseen; man steigt mit der gleichen Fahrkarte in die Fähre um, die man ansonsten für die Bahn benutzt. Ansonsten kann man viel zu Fuß gehen, und gerade die Altstadt oder die Kneipenviertel lohnen sich, zu Fuß erkundet zu werden.

Es war ein sehr gelungener Urlaub. Ich dachte nicht an den Stress am Arbeitsplatz, sondern war auf das »Hier und Jetzt« konzentriert. Das fand ich sehr gut – Stockholm lohnt sich wirklich …

11 August 2026

Mal wieder ein Fest der Fantasie

Ich könnte an dieser Stelle weit ausholen und versuchen, das zu erklären, was Magira, der Fantasy Club e.V., die Vereinigung FOLLOW oder auch nur das Ewige Spiel sind. Aber dann würde ich nicht fertig werden. Deshalb nur so viel und absichtlich unscharf: FOLLOW ist eine Organisation, deren Mitglieder das Leben auf der Fantasy-Welt Magira simulieren. Das tun sie in Geschichten, in Bildern und Liedern – aber eben auch beim alljährlichen Fest der Fantasie.

Mein erstes Fest der Fantasie besuchte ich 1981, das ist also 45 Jahre her. Zuletzt war ich 2004 auf einem Fest; mir war also klar, dass sich seitdem viel verändert hat. Trotzdem reiste ich mit großer Vorfreude nach Bad Kissingen, wo in diesem Jahr das Fest im Heiligenhof – so heißt das Areal am Rand der Kurstadt – veranstaltet wurde.

Das Fest der Fantasie konzentrierte sich früher auf ein Wochenende; heute sind es zwei Wochenenden und die gesamte Woche dazwischen. Das heißt: Viele Programmpunkte laufen unter der Woche. Als ich ankam, war das meiste schon vorüber. Aber das war mir nicht so wichtig; ich reiste ja an, um alte Bekannte zu treffen.

Im Prinzip verbrachte ich das Wochenende damit, auf Stühlen oder Mauern oder sonstwo zu sitzen, etwas zu trinken und zu essen und mit Leuten zu plaudern. Das waren nicht nur Leute, die ich teilweise seit 1981 kannte, sondern ebenso jüngere Menschen – tatsächlich hat FOLLOW mittlerweile einen Stamm von jungen Leuten, die zwischen 15 und 35 Jahren alt sind. Das fand ich sehr erfrischend, und es wächst bereits eine noch neuere und jüngere Generation heran.

So verbrachte ich meine Zeit zwischen Fantasy-Literatur, Fantasy-Klamotten, einem Magiranischen Abend – man stelle sich Theaterstücke, Lesungen und Tänze in lockerer Reihenfolge vor – und einem Zeremonienabend, in dem sich die einzelnen Völker der Fantasy-Welt vorstellten. Im Rahmen dieses Abends wurde auch die Königin von Clanthon vorgestellt und gekrönt, was ich sehr gut fand.

Am Ende blieb ziemlich viel Begeisterung. Ich fühlte mich nicht wie damals, als ich mit 16 Jahren zum ersten Mal in Kontakt mit dieser Fantasy-Welt trat – das wäre auch absurd –, aber ich fühlte mich wie daheim. Und ich fand’s großartig, mit so vielen spinnerten Leuten ein Wochenende zu verbringen!

10 August 2026

Die Schlosslichtspiele kommen

Am gestrigen Abend bewegte ich mich mit dem Rad durch die Innenstadt von Karlsruhe. Es war fast 23 Uhr, und die Luft hatte sich endlich abgekühlt. Man konnte gut mit kurzer Hose und T-Shirt unterwegs sein, kalt war es also sicher nicht – aber die Luft war nicht mehr so unfassbar überhitzt wie im Verlauf des Nachmittags oder frühen Abends.

Am Zirkel hielt ich an, weil ich sah, dass am Schloss die Fassade flackerte. Also lenkte ich mein Fahrrad in den Bereich des Schlossparks, der sich zwischen der Fassade des Schlosses und der eigentlichen Innenstadt erstreckt. Tatsächlich: Über die Fassade des Schlosses flimmerten Bilder, die von riesigen Projektoren erzeugt wurden. Angestrahlt wurden nur die rechte Seite und das Zentrum, der Rest würde wohl erst später kommen.

Man bereitete ganz offensichtlich die diesjährigen Schlosslichtspiele vor, auf die ich mich schon freue. Zum wiederholten Mal wird die Fassade »unseres« Schlosses zur Bühne für Video-Installationen, die ich immer wieder beeindruckend fand. Im Verlauf der Jahre gab es selten Installationen, die ich als schwach empfand; die meisten imponierten mir aber.

Das wird in diesem Sommer sicher wieder der Anlass für manche Fahrt mit dem Rad oder manchen Spaziergang sein, um sich vor dem Schloss eine der kostenlosen Shows anzugucken. (Das lohnt sich auch für Leute, die nicht in Karlsruhe wohnen!)

06 August 2026

Bibi und Tina und ihr Freizeitpark

Zu den Medien-Phänomenen, die ich nur am Rande mitbekomme, zählt unter anderem das Duo Bibi und Tina, das verwirrenderweise im offiziellen Markennamen als »Bibi & Tina« dargestellt wird, also mit einem kaufmännischen Zeichen. Wer hat sich denn das ausgedacht?

Aber gut: Seit 1991 gibt es die Hörspiele und das dazu entstandenen Medienimperium. Zahlreiche Kinder haben sich in den vergangenen Jahrzehnten von den beiden Figuren und ihren Pferden Amadeus und Sabrina begeistern lassen. Mittlerweile gibt es über 120 Hörspiele, dazu Bücher, Filme, Serien und allerlei Merchandise. Das finde ich schon sehr imponierend.

Dass es zu den beiden Figuren nun sogar einen Freizeitpark geben wird, verblüfft mich echt. Anfang Juli wurde Richtfest für den »Bibi & Tina Freizeitpark« gefeiert, der im kommenden Sommer eröffnet wird. In der Nähe von Berlin werden nun rund 60 Millionen Euro investiert, um Fahrgeschäfte, ein Familienhotel, allerlei Gastronomie-Kram sowie eine tägliche Show am Abend bieten zu können.

Ich bin mir nicht sicher, wie erfolgversprechend das Konzept ist. »Pferdemädchen« und ihre Familien sollten in diesem Park auf ihre Kosten kommen, da bin ich mir sicher. Ob und wie schnell sich die Erwartungen der Investoren erfüllen lassen, muss man einfach sehen – für die Marke ist das ein starker Erfolg.

05 August 2026

Zwischen Salon-Linken und Kaufhausregalen

Die aktuelle Folge meines Fortsetzungsromans »Der gute Geist des Rock’n’Roll« ist erschienen: Die Ausgabe 187 des OX-Fanzines wurde an die Abonnenten verschickt und liegt im Zeitschriftenhandel aus. Ich schreibe mittlerweile seit gut dreißig Jahren für das OX, so genau kann ich das nicht sagen, aber ich bin da selbst ein wenig verblüfft – damals dachte sicher niemand, dass es die Zeitschrift noch so lange geben würde und dass ich so lange durchhalten könnte.

Aber gut: Dreißig Jahre danach sind wir noch am Start. Mit einigen grauen Haaren mehr und dickeren Brillengläsern zwar, aber immerhin … Und ich freue mich nach wie vor, meine Texte beisteuern zu können.

Die Geschichte spielt im Juni 1996, was nun auch schon einige Zeit her ist. Der Ich-Erzähler stolpert durch ein Kaufhaus, in dem eine skurrile »Critical Mass«-Aktion stattfindet, die langsam außer Kontrolle zu geraten scheint. Zumindest glaubt das wohl die Polizei, die mittlerweile anrückt. Wie es weitergeht, das erzählt dann hoffentlich die nächste Folge …

04 August 2026

Weltraum-Abenteuer in drei Comic-Bänden

In den vergangenen Jahren hat sich Ingo Römling zu einem der bekanntesten Comic-Künstler des deutschsprachigen Raums entwickelt. Er war für »Star Wars«-Comics tätig und arbeitet immer wieder mit Comic-Autoren an unterschiedlichen Projekten.

Zusammen mit dem französischen Autor Richard Marazano entwickelte er »Die Chroniken des Universums«, einen dreibändigen Comic, der in einer fernen Zukunft spielt. Die drei Bände wurden in den vergangenen Jahren im Splitter-Verlag veröffentlicht, der dritte Band kam im Frühjahr 2025 heraus – eine lohnenswerte Entdeckung für Science-Fiction-Fans.

Die Geschichte beginnt mit einem Raumflug, den eine Gruppe von Studierenden zusammen mit ihrem Dekan unternimmt. Dabei werden die jungen Leute von einer Art Zeitstrudel erfasst und in die Zukunft geschleudert, weit weg von der Erde und allen bekannten Systemen. Sie müssen versuchen, irgendwie den Rückweg durch Zeit und Raum zu finden, erkennen dann aber, dass sie nebenbei ein großes kosmisches Rätsel lösen müssen.

Dabei ist die Gruppe in sich ziemlich zerstritten. Die Studierenden haben andere Ansichten als der Dekan, der sich tatsächlich als ein Kopf in einer Glasvitrine entpuppt, oder ein kleinwüchsiger Humanoider, der sich anscheinend von den Gefühlen anderer Lebewesen »ernährt«. Weiß der Dekan mehr über die Zukunft, in der die jungen Leute gestrandet sind, und kann sich die Gruppe wirklich zusammenraufen, um gemeinsam überleben zu können?

Richard Marazano entwickelt seine Geschichte über die drei Bände hinweg, die eng zusammenhängen. Bei der Lektüre bekam ich allerdings das Gefühl nicht los, dass er – als er die Trilogie anfing – einen anderen Ausgang plante als der nun am Ende entstanden ist. Letztlich dürfte das aber gleichgültig sein, weil die Geschichte an sich ja spannend genug ist.

Der Autor widmet sich immer wieder dem Innenleben der Gruppe. Er zeigt die Spannungen zwischen den einzelnen Menschen und eine sich entwickelnde Liebesgeschichte. Er stellt aber auch die Begegnung mit Aliens dar und bringt die Geheimnisse des Kosmos – um die es letztlich geht – vor allem im zweiten und dritten Band stärker ein.

Bis ins Detail klärt er sie aber nicht auf und gibt auch keine Antworten auf die Fragen, die sich wohl manch eine Leserin oder ein Leser stellen wird. Da bleibt einiges an der eigenen Phantasie hängen, oder es gibt irgendwann doch eine Fortsetzung. Nachdem die Trilogie ihr Ende erreicht hat, könnte problemlos eine weitere Trilogie anschließen …

Ingo Römlings Illustrationen stellen die Figuren und ihr Umfeld gut dar. Sie sind eigenständig, man erkennt immer, wer welche Rolle einnimmt. Das Raumschiff wird technisch glaubhaft gezeigt, die Außerirdischen und die fremden Planeten stellt Römling ebenfalls gut dar. Damit illustriert er die mal actiongeladene, mal abgedrehte Geschichte stets wirkungsvoll.

»Die Chroniken des Universums« ist eine gelungene Comic-Trilogie. Wer Science Fiction mit Raumschiffen und Sense of Wonder mag, sollte sich die Leseprobe auf der Internet-Seite des Splitter-Verlags anschauen – danach kann man ja entscheiden, ob und wie es gefällt. Ich habe mich bei der Lektüre der drei Bände sehr gut unterhalten.

Die drei Bände wurden als Hardcover im Album-Format veröffentlicht; sie umfassen 56 Seiten und kosten 16,00 oder 17,00 Euro. Bestellen und kaufen kann man sie überall im Buch- und Comicfachhandel. 

(Die Rezension wurde im Juni bereits auf der Internet-Seite der PERRY RHODAN-Serie veröffentlicht. Hier bringe ich sie aus dokumentarischen Gründen.) 

03 August 2026

Wunderbares Aquarium

Ich habe mir anscheinend ein kindliches Gemüt bewahrt: Nach wie vor staune ich gern. Ich bin völlig baff, wenn ich beispielsweise die Wunder sehen kann, die die Natur bietet. Das kann auf der Erde sein, im Meer oder in der Ferne des Alls.

Und so war es sicher einer der Höhepunkte des ansonsten faulen und sehr gemütlichen Urlaubs, den ich über die Pfingstferien auf der Urlaubsinsel Gran Canaria verbrachte: Ich besuchte das »Poema del Mar«, angeblich eines der größten Meeresaquarien weltwelt. Ob das stimmt, kann ich nicht beurteilen; darum geht es aber auch nicht.

Auf Gran Canaria bietet es sich auf jeden Fall an, dieses Aquarium zu besuchen. Es gibt viele »kleine Dinge«, die man sich anschauen kann, und ich machte weidlich davon Gebrauch. Wenn ich beispielsweise einem Chamäleon zuschauen kann, das sich keine zwanzig Zentimeter von meiner Nasenspitze entfernt durch das Geäst eines Baums bewegt, staune ich eben wie ein kleines Kind.

Phantastisch waren die Anblicke in dem riesigen Aquarium, das das Zentrum der Anlage bildet. Dort schwimmen Haie und Mantas, aber auch eine Schildkröte, dazu kommen zahlreiche Fische. Eine Art Gang aus Glas führt das Aquarium, vor allem aber gibt es eine Frontscheibe, vor der man sitzen und staunen kann. Natürlich haben manche Leute da lieber ihr Smartphone in der Hand und schauen sich dort irgendwelche Dinge an – aber das muss jeder selbst wissen.

Wobei ich mich ebenso für Quallen begeistern kann, für Seepferdchen und Seedrachen, für allerlei Eidechsen und anderes Getier, das in verschiedenen Habitaten präsentiert wird. Ich war mehrere Stunden in diesem »Poema del Mar«, und ich weiß nicht, wie viele Besuchergruppen an mir vorbeiströmten.

Schnell, schnell musste ein Foto vom Chamäleon gemacht werden, dann ging es weiter.  Klar, manche Leute haben Zeitdruck. Aber hatte ich ja nicht, und so genoss ich die Zeit. 

Ich habe eben ein kindliches Gemüt und staune gern.