19 September 2007

Satzfahnen als Lektüre

Heute kamen die Satzfahnen von »Das Tier von Garoua«; ein weiterer wichtiger Schritt zum Erscheinen des Buches hin. Und ich freue mich schon darauf, wenn ich sie heute abend durchgucken kann – sie sind ja ein Zeichen dafür, daß alles glatt läuft.

Satzfahnen sind im Prinzip Ausdrucke der einzelnen Seiten, und zwar genau mit dem Aussehen, wie man sie hinterher im Buch vor die Nase gehalten kriegt. Autoren bekommen solche Fahnen normalerweise zugeschickt, und dann erhalten sie die Gelegenheit, die schlimmsten Fehler von Lektorat und Korrekturat noch mal auszugleichen oder die letzten eigenen Doofheiten zu finden; manchmal stolpert man bei so einer Gelegenheit auch noch über mitten im Text stehenden Silbentrennungen und anderen Unfug.

Ich gestehe: Ich bin extrem gespannt, auch und vor allem dann, wie das endgültige Buch in gedruckter Form aussehen wird.

Kommentare:

der Nachbar hat gesagt…

Ist das nicht der wirkliche Horror, wenn man bei Durchsicht der Druckfahnen plötzlich jede Menge Fehler feststellt! Fehler, die man vorher einfach nicht wahrgenommen hat in völliger Betriebsblindheit. Als ob der fiese Fehlerteufel nachts beim Drucker eingestiegen ist und mal hier ein Komma verschluckt und mal dort einfach ein Wort geklaut hat. Ein guter Lektor muss demnach eine Art Engel sein.

Enpunkt hat gesagt…

Jajaja, man erkennt nicht nur die eigenen Fehler, sondern sieht, dass Setzer und Korrektoren manchmal auch nur Menschen sind. Ähm.