Im vergangenen Jahr erschien mit »Lyneham« von Nils Westerboer ein deutschsprachiger Science-Fiction-Roman, der von der Kritik allgemein und zu Recht sehr gelobt wurde. Der Autor erzählt darin von einer fremden Umgebung, in der Kinder von der Erde aufwachsen.
Interessant finde ich, dass »Erde 13« exakt das gleiche Szenario aufweist: Andreas Langer erzählt in »Aufbruch ins Ungewisse«, dem ersten Teil einer neuen Jugendbuchserie, ebenfalls von Kindern, die auf einer fremden Welt gestrandet sind und sich dort zurechtfinden müssen.
Beide Romane beginnen mit einer Notlandung, beide Romane zeigen, wie sich die Kinder durchschlagen, beide Romane schildern eine unbekannte Umgebung. Das ist eine interessante Parallele, die mir dieser Tage auffällt, während ich den ersten Band von »Erde 13« lese.
Westerboers Roman richtet sich trotz der jugendlichen Helden an ein erwachsenes Publikum, während Langer für ein Publikum schreibt, das zwischen zehn und zwölf Jahren alt sein sollte. Die Figuren sind um die elf Jahre alt, also dürfte die Leserschaft sogar jünger sein – dann aber ist das Buch womöglich zu anspruchsvoll für diese Altersgruppe. (Aber ich bin da kein Experte.)
Mir sind Ansätze wie »Erde 13« sehr recht. Fremde Welten, Abenteuer im Unbekannten, seltsame Lebewesen – das ist der Stoff, aus dem Abenteuer sind! Das sollte doch auch im Jahr 2026 noch Kinder beiderlei Geschlechts interessieren.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen