10 Februar 2006

Der Fandom Observer wird 200!


Ich erinnere mich noch gut, wie es mit dem FANDOM OBSERVER los ging. 1988 oder 1989 auf dem FreuCon, der damals im Jugendzentrum »Murgtäler Hof« in Freudenstadt veranstaltet wurde. Zwei Aktivisten namens Martin Kempf und Markus Sämisch bepflasterten alle Räume im JuZ – inklusive aller Toiletten – mit Werbezetteln für ihr neues Fanzine.

Dieser Tage erschien die Ausgabe 200. Jeden Monat ein Heft, und das 200 Ausgaben lang. Ein unglaubliches Jubiläum, ich bin echt beeindruckt.

Diesmal gab es sogar noch ein FO-Extra, das nicht nur auf die letzten hundert Ausgaben zurückblickt, sondern auch die aktuelle Redaktion mit Bild und Text vorstellt. Das fand ich klasse, weil es einen sehr guten Einblick verschaffte und sich zudem auch sehr gut las.

Mittlerweile wird jede aktuelle Ausgabe des FO gut tausend mal aus dem Netz heruntergeladen, während sich die gedruckte Auflage bei unter hundert Exemplaren bewegen dürfte (ich habe natürlich ein Post-Abo). Das ist respektabel und verdient allergrößtes Lob.

Auf die nächsten 200 Hefte!

Kommentare:

Hanke hat gesagt…

Es war 1988. Murgtäler Hof. Anton Atzenhofer spielt mit einer Punkband. Der Professor-Zamorra-Fanclub Nordheide...

Das waren noch Zeiten, äh, Zeitungen...

MartinM hat gesagt…

Ja, die alten Zeiten, als Fanzines gründsätzlich und ausnahmlos auf totem Baum erschienen!

Wobei der FO immer mehr als "irgendein Fanzine" war. Ohne die kritische Sicht der FO-Schrein hätte ich mich unter Umständen für jemanden gehalten, der tatsächlich SF schreiben kann ...

MartinM hat gesagt…

"Schrein" - das kommt davon, wenn man "Schreiber" schreiben will und heimlich (******) denkt ;)

Enpunkt hat gesagt…

Ort und Zeit stimmen. Aber die Punk-Band, die übrigens "Sound of One Hand" hieß, kam ohne Atze Atzenhofer aus. Da lärmte Frans Stummer.

Der Professor-Zamorra-Fanclub ... den allerdings gab es.

Anonym hat gesagt…

Wobei ich mich schon gefreut hätte, wenn mein Held Anton Atzenhofer in meiner Band gewesen wär. Vielleicht ein bißerl schwierig mit den Proben, ca. 260 km zwischen den Wohnorten damals....
Frans Stummer