Dabei ist sie gar nicht so neu: In Großbritannien wurden die insgesamt drei Staffeln von 2016 bis 2019 gezeigt; in Deutschland kann man sie seit einigen Jahren immer mal wieder bei Arte sehen. Die Folgen sind angenehm kurz, der Humor ist wunderbar, und ich finde die deutsche Synchronisation ansprechend; mein Englisch ist sowieso nicht gut genug, um die Feinheiten britischer Dialoge zu verstehen.
Worum geht's? Die Hauptdarstellerin ist eine 59 Jahre alte Frau, die in einer englischen Vorortsiedlung wohnt und auf einmal Witwe ist. Bei den Versuchen, ihr zu helfen, steht die Verwandtschaft – angefangen bei ihrem Sohn und seiner Freundin – ihr mehr im Weg herum und erweist sich als Ansammlung von dummen und faulen Menschen. Nur ein älterer Nachbar und Freund des verstorbenen Ehemanns steht ihr wirklich zur Seite.
Und so erzählt die Serie in ihren Staffeln, wie die Frau irgendwann einmal 60 wird, wie sie den Tod ihres Mannes überwindet und wie sie langsam wieder die Liebe entdeckt. Die Dialoge sind großartig, der Humor immer eher fein und nie grob, die Figuren auf ihre Art wunderbar gezeichnet.
»Mum« ist unterm Strich positiv: Auch wenn die meisten Leute um sie herum blöd sind, setzt sich die Mutter mit ihrem Charme und ihrer aufmunternden Art irgendwie doch durch und findet ihren Weg zur eigenen Zukunft.

1 Kommentar:
Hier geht's direkt zur Internet-Seite von Arte, wo man die Serie »Mum« auch direkt auf dem Rechner oder Smartphone streamen kann:
https://www.arte.tv/de/videos/RC-019813/mum/
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