24 Februar 2026

Der Machtwechsel wird aktiver

Ich wurde im Verlauf der vergangenen eineinhalb Jahre zu einem echten Fan des Podcasts »Machtwechsel«. Das merkt man daran, dass ich bei diesem Podcast auch Folgen nachhöre, die ich beispielsweise während eines Urlaubs verpasse. Er ist immer hörenswert, und ich bin gespannt darauf, wie sich das Projekt weiter entwickeln wird.

Verantwortlich für den Podcast sind Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander; die beiden waren bis Ende 2025 bei Verlagshäusern angestellt und haben sich mit ihrem Podcast selbständig gemacht. Robin Alexander dürfte für seine häufigen Auftritte im Fernsehen den einen oder anderen Euro erhalten, dazu kommen bei beiden Honorare aus Buchverkäufen, publizistischen Beiträgen und sonstigen Auftritten. Man muss sich wohl keine Gedanken darüber machen, dass einer der beiden demnächst im sozialen Elend landen wird.

Der Podcast gefällt mir deshalb so gut, weil Politik in lebendiger Weise erklärt wird. Da gibt es eben auch Hintergrundberichte zu einem CDU-Parteitag, die mir klarmachen, wie die Abläufe und die »Choreografie« dort sind. So etwas finde ich spannend, und anscheinend bin ich nicht der Einzige, der das so findet. Die beiden Journalisten hatten sogar den Bundeskanzler zum exklusiven Interview, das ich mir übrigens komplett anhören konnte.

Ganz klar: Die beiden sind nicht »links«, was immer das in diesen Zeiten auch heißen mag. Sie sind konservativ und beziehen durchaus mal Stellung; die Analysen des Politikbetriebs sind aber immer klarsichtig und journalistisch sauber.

Derzeit ist tatsächlich spannend, wie die beiden ihren Podcast ausbauen: Künftig soll er zweimal wöchentlich erscheinen; man will eine Community aufbauen und bietet ein eigenständiges Abonnement-Modell an. Schauen wir mal, wie sich das alles umsetzen lässt!

(Ach ja: Wer das auch mal anhören mag, gucke bei Spotify oder sonstwo nach dem Podcast. Man findet ihn überall dort, wo man auch sonst Podcasts finden kann.)

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