Aus der Reihe »Ein Bild und seine Geschichte«
Im Januar 1998 versuchte ich Tansania zu bereisen. Ein großer Teil der Pläne fiel buchstäblich ins Wasser: Es regnete stark, Flüsse und Bäche traten über die Ufer, Straßen und Bahnlinien waren nicht mehr zu benutzen. Und so war auch der Aufenthalt im Arusha-Nationalpark zu einem großen Teil eine Wanderung im Nieselregen.
Das Bild ist typisch für den Wald, der sich im Naturpark erstreckt. Man sieht links den Wildhüter, mit dem wir durch den Wald und durch die Savanne wanderten; rechts gehen die zwei Männer, mit denen wir unterwegs waren. Mit gerade mal vier Personen war unsere Reisegruppe angenehm klein.
Wir sahen viele Tiere, von denen ich aber nur wenige Fotos machte. Giraffen im Regen sehen einfach nicht so klassisch aus wie Giraffen, die im strahlenden Sonnenschein durch die Savanne schreiten. Die dampfende Natur, die feuchte Schwüle und die würzige Luft im Wald fand ich trotzdem beeindruckend.

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