01 Februar 2018

Tagen zwischen Reben

Nicht zum ersten Mal veranstalteten meine Kolleginnen und Kollegen zusammen mit mir eine Teamtagung – die fand dieses Jahr wieder im beschaulichen Örtchen Neuweier statt. Wer das nicht kennt, muss sich nicht grämen; es ist ein Dorf, das zwischen den Weinbergen liegt und in dem es eine Reihe von guten Restaurants gibt.

Wir tagten im »Rebenhof«, der wirklich optimal für solche Zwecke ist: Der Besprechungsraum ist für eine Gruppe unserer Größe optimal, es gibt ausreichend Parkplätze, und wer an die frische Luft will, hat zwischen Weinbergen und Schwarzwaldrand genügend Auslauffläche. Letztlich geht's darum, intensiv zu arbeiten, ohne von Termindruck-Telefonaten gestoppt zu werden.

Das Essen war typisch badisch: Es gibt halt viel mit Soßen, es gibt Spätzle und Maultäschle – aber wer auf eine gutbürgerliche Küche steht, ist hier bestens beraten. Als Vegetarier fristete ich kein Schattendasein, sondern bekam vernünftiges Essen auf den Tisch. Und weil wir in der Weinregion des Reblandes saßen, schmeckte auch der lokale Riesling echt gut.

Für einen besonderen Charme sorgen seit all den Jahren die Gänse, die offenbar als ein Ersatz für Hunde dienen müssen: Wer den Tieren zu nahe kommt, wird durchaus aggressiv angegangen. Deshalb riskierte ich es nicht, sie zu intensiv zu mustern, sondern schoss mein Romantik-Foto aus der Ferne ...

2 Kommentare:

  1. Aloha, Klaus.
    Gänse scheinen mir ein ausgesprochenes Territorialverhalten zu pflegen. Jeder Fremde an der Peripherie wird mindestens aufmerksam beäugt. Anfauchen ist dann die erste Warnung...
    Vor dem Haus meiner Mutter läuft eine 2 Gänse-Patrouillie regelmäßig das Nachbargrundstück ab - & wehe sie erkennen Dich nicht. Dann wird Krach geschlagen & mit ordentlich Flügelspannweite gedroht.
    Kein Wunder, daß die alten Römer viel auf ihr heiliges Federvieh hielten.
    :-)

    bonté

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  2. Ich hab auch schon davon gelesen, dass Gänse noch bessere Wächter als Hunde sein sollen. Und ich will keine Schnabelhiebe oder Flügelschläge abkriegen, nein danke!

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