28 Februar 2011

Winterpause vorüber?

Im Winter werde ich fast immer dick, träge und depressiv. Dabei bedingt das eine das andere: Es ist kalt im Freien, also bleibt man in der Wärme - ich werde dadurch faul und träge. Wenn ich dann schon mal im Warmen bin, futtere ich viel zu viel, und dadurch werde ich ein wenig dick.

Und was mich depressiv macht, ist das immerwährende Grau. Morgens geht's in der Dämmerung zur Arbeit, abends komme ich bei stockfinsterer Nacht heim. Tagsüber sehe ich manchmal aus dem Fenster, stelle fest, dass das Wetter gar nicht so schlimm ist, vergesse das aber angesichts des Kunstlichtes schnell wieder.

Doch heute nahm ich den Kampf gegen diese schreckliche Trinität auf: Ich fuhr mal wieder Rad. Nicht nur ein bisschen, so von daheim zur Kneipe und zurück, sondern gleich richtig. Bei strahlendem Sonnenschein und mit dickem Schal um den Hals ging es hinaus an die Natur.

Auf geteerten Straßen und Radstrecken war das gar kein Problem; ein wenig schwieriger ging's auf matschigen Waldwegen voran. Trotzdem genoss ich es, mich über eine Stunde stramm an der frischen Luft zu bewegen. Und war hinterher gebührend erschöpft und verschwitzt, wegen irgendwelcher Pollen zudem verrotzt.

1 Kommentar:

  1. Für den Büroalltag mein Tip: Neonlicht ausmachen, abschalten, abschaffen, Hausmeister, der dafür zuständig ist: steinigen.
    Stattdessen: Tageslichthalogenlampen, verteilte Beleuchtung, ein direkter Spot auf den Arbeitsplatz, Bildschirme von hinten ausleuchten (indirekt, ohne, daß man die Lichter selbst sieht), ansonsten Deckenfluter, Wandfluter. Wichtig: Das Halogenlicht muß Halogenlicht sein (dem Erfinder von Stromsparlampen gehört was abgeschnitten), und es muß - allerdings geschmacksabhängig (ich mag lieber weißes Halogenlicht) - tageslichtfarben sein. Und dann: was geht! Je mehr, umso besser.

    My.

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