Aus der Serie »Ein Bild und seine Geschichte«
Als ich in den 90er-Jahren zum ersten Mal durch Singapur spazierte, fielen mir die vielen Gegensätze natürlich schnell auf. Inder, Chinesen, Malaysier und Europäer – sie alle sind im Stadtbild vertreten, dazu die Angehörigen vieler anderer Völker. Religion fällt einem da nicht zu schnell ins Auge; mir fielen dann vor allem allerlei Tempel auf.
Der Blick änderte sich bei späteren Besuchen. 2007 war ich ja für längere Zeit in Singapur, unter anderem deshalb, weil ich dort für einen Thriller recherchierte, an dem ich zu dieser Zeit schrieb. Ich schoss viele Fotos, unter anderem deshalb, weil ich sie als Grundlage für Szenen nehmen wollte.
Ein Aspekt der Handlung sollten Menschen mit religiösem Hintergrund sein. Deshalb fotografierte ich auch Tempel und Kirchen. Und natürlich auch Moscheen – in diesem Fall eine, die sich in ein bescheidenes Viertel einfügt, hinter dessen kleinen Gebäuden sich dann doch wieder die nächsten Hochhäuser erheben ...

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