12 Mai 2016

Anbiederndes Ska-Gehampel

Furillo war eine Band aus Dänemark, ihre CD »Break The Game« kam 2002 heraus, wurde von mir damals angehört und für mein Fanzine besprochen. Als ich vor einiger Zeit nach Material fürs Radio recherchierte, hörte ich sie mir bewusst noch einmal an. Die Band war zu ihrer Zeit in ihrem Heimatland sehr beliebt, aber bei mir blieb da nicht viel hängen.

Manchmal ist es Skapunk, manchmal reiner Reggae, manchmal wird der Offbeat mit einer Hardrock-Gitarre aufgefrischt, oder es kommt Rap dazu. So wird halt alles vermixt und verrührt, und es entsteht für meine Begriffe eine gesichtslose Masse. Letztlich wird die CD zu einer Ansammlung von Musik, die vielleicht für »coole Szeneleute« oder Studentenfeiern ideal ist, die mich auf Dauer wegen ihrer austauschbaren Art aber langweilt.

Anhören kann man sich die CD, es ist kein Dreck. Aber es lohnt sich größtenteils nicht, die manchmal recht langen Stücke durchzuhören: Drei Stücke sind gut, der Rest bleibt unwichtig. Furillo ist letztlich eine der Bands, die mich mit ihrem Ska-Gehampel irgendwann tierisch nervten.

1 Kommentar:

  1. Sehr nett zum Anhören ist »Bright Light Dead City«, der einzige echte Hit der Band Furillo, zu dem es ein schönes Youtube-Video gibt.
    https://www.youtube.com/watch?v=6ncTixg1zTs

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