29 April 2016

Vegan und lecker in Karlsruhe

Ich glaube, ich habe ein neues Lieblings-Restaurant. Zumindest war ich zweimal hintereinander im gleichen Laden und war jedes Mal so davon überzeugt, dass ich mir sagte, da unbedingt wieder hingehen zu wollen. (Werde ich auch demnächst wieder tun.) Das Beste daran: Es handelt sich um ein veganes Restaurant, das heißt, ich muss mir nicht lange die Speisekarte anschauen, sondern ich weiß, dass ich da immer etwas finde, das mich anspricht.

Der Laden heißt »My Heart Beats Vegan«, und wir reden gern ein andermal darüber, warum sich heutzutage Restaurants so seltsame Namen geben müssen. Das ist letztlich aber ebenso egal wie die Tatsache, dass ich kein Veganer bin und auch keiner sein möchte. Wichtig ist in diesem Fall ja eher, dass das Restaurant einen sehr sympathischen Eindruck macht und ich da öfter hinmöchte.

Man findet »MHBV« in der östlichen Innenstadt von Karlsruhe, praktischerweise um die Ecke des Radiostudios, in dem ich öfter meine Sendungen mache. Für Autofahrer gibt es in der Nähe haufenweise Parkhäuser, als Radfahrer stellt man sein Gefährt einfach vor die Tür. Es gibt einen Biergarten, den habe ich allerdings wegen des Wetters bislang nicht testen können.

Dafür testete ich vegane Burger verschiedener Arten, und alle schmeckten gut. Auch die Salate erwiesen sich als wohlschmeckend, und als ich von einem Nudelgericht naschte, war ich von diesem ebenfalls angetan. Die Bandbreite an Geschmacksrichtungen ist gut, die Speisen sind frisch und lecker.

Na also: Veganes Essen muss weder geschmacklos sein noch schrecklich aussehen, auch wenn ich das nach dem jahre- und jahrzehntelangen Vegan-Futtern in diversen Autonomen Zentren irgendwann glaubte. Wer dann noch nicht weiß, dass es vegane Weine gibt, kann hier ebenfalls Nachhilfe kriegen – schön!

3 Kommentare:

  1. Super. Und falls es mal kein Burger sein soll, gibt es im Kesselhaus (im Industriegebiet suedlich der Suedtangente ... http://www.kesselhaus-ka.de/) immer ein viergaengiges veganes Menu. Ich fand's nicht schlecht.

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  2. Anonym9:12 AM

    Es wird mir kaum kurzfristig gelingen, nach Karlsruhe zu kommen - wo ich, glaube ich, eh noch nie war -, aber mich würde interessieren, was "veganen Wein" von "nicht-veganem Wein" unterscheidet. Außer einem in meinen Augen ohne dieses Wissen erstmal ziemlich blödsinnigen Labels.

    My.

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  3. Bei veganem Wein wird auch beim Filtrieren auf tierische Produkte verzichtet. Wenn ich es richtig kapiert habe ... das ist der Haupt-Unterschied. Geschmacklich merkt man das nicht.

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