Wir standen im Eingangsbereich eines ganz speziellen Fachgeschäftes. Ich selbst wusste gar nicht, was wir eigentlich kaufen wollten, aber wir mussten ohnehin warten. Mit einem anderen Paar standen wir in einer Halle; vor uns führte eine Treppe nach unten, wo sie an einer schlichten Tür mit Milchglasscheibe endete.
Ein großer kräftiger Mann mit dickem schwarzen Schnauzbart, gekleidet in einen langen Mantel in beiger Farbe, bildete eine Art Bollwerk für die Treppe und den Eingang, an ihm kam niemand vorbei. Er wirkte nicht unfreundlich, wenngleich er keine Miene verzog, aber es war eindeutig, dass er nicht weichen würde.
Meine Begleiterin bummelte ein wenig herum, während ich unsere Position in der Warteschlange hielt. Auf einmal eilte sie zu mir; wir seien völlig falsch und müssten zu einem anderen Geschäft. Hektisch verließen wir die Halle und begaben uns auf die Straße.
Dort herrschte ein starker Wind. Bäume bogen sich, dicke Tropfen prasselten auf uns herunter. Weil vor uns ein Bus hielt, sprangen wir rasch hinein und fuhren mit ihm durch die Fußgängerzone.
Der Wind wurde stärker und wuchs sich zu einem Sturm aus. Einzelne Böen schleuderten Leute zu Boden, die Bäume rechts und links der Straße wurden schwer geschüttelt, der Himmel war pechschwarz.
Da hielt der Busfahrer an, öffnete seine Türen und machte eine Durchsage. Er könne nicht weiterfahren, es sei zu gefährlich, und wir sollten aussteigen. Die Leute im Bus protestierten, aber er blieb stur.
Noch während ich überlegte, was ich tun sollte, wachte ich auf.