19 März 2026

Umsatz und Absatz 2025

Ich lese die Zeitschrift »DNV« – eine Abkürzung für »Der neue Vertrieb« – nicht komplett und auch nicht regelmäßig, weil ich als Redakteur eigentlich nicht die Zielgruppe bin, blättere sie aber immer wieder gern durch. Interessant sind beispielsweise die Zahlen, die mir immer wieder geboten werden. So gibt es in der Ausgabe 2/2026 einen lesenswerten Blick auf das Jahr 2026 und die Entwicklung im Presse-Grosso.

Der Gesamtverband Pressegroßhandel – also die Leute, die dafür sorgen, dass Zeitungen und Zeitschriften in den Läden landen, wo sie unsereins kaufen kann – hat für 2025 seine aktuellen Zahlen vorgelegt. Insgesamt habe man 2025 rund 745 Millionen Produkte verkauft, also Zeitungen, Zeitschriften und »Non-Press-Produkte«; das entspricht einem Rückgang von 10,39 Prozent. Die eigentlichen Presseprodukte machen übrigens 721 Millionen Exemplare aus, und da beträgt der Rückgang »nur« 9,8 Prozent.

Das heißt: Presseprodukte im Allgemeinen sackten im vergangenen Jahr im Verkauf um gut zehn Prozent ab. Der Umsatz rutschte übrigens nur um viereinhalb Prozent in den Keller. Grund: Die Verlage hatten fast überall die Preise erhöht und damit ihr Ergebnis zwar nicht gesichert, aber nicht zu sehr vermindert.

Spekulationen dazu überlasse ich den Leserinnen und Lesern dieser Zeilen.

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